Beiträge von DocSMS

    Knacken beim Akku ist immer abhängig vom Gesamtkontext. In meinem Fall ist es m.E. definitiv ein Problem mit einem steuergerät, wahrscheinlich dem Gleichstromwandler. Die Bordelektronik läuft mit 12V. Wenn nur ein Steuergerät im Fahrzeug gestört ist, dann führt das zu einer Kaskade von Folgefehlern im CAN Bus. Das kann dann, wenn der Wechselstromwandler und oder der Onboard Charger betroffen sind (manchmal sind DC DC Wandler und OBC in einer Einheit verbaut) dazu führen, dass die Relais im Akku leer schalten weil sie nicht "wissen" wohin. Das verursacht das Knacken. Nicht der Akku selbst.


    Sollte es aber beim Laden, besonders bei Strömen > 6A knacken, könnte das ein ähnliches Problem wie bei mir sein.


    Mein Stiefvater ist im Ruhestand KFZ Elektroniker, der bei Daimler in der Forschung gearbeitet hat. Der fand diese Fehlerkette sehr plausibel.

    Hoffentlich bin ich nicht schuld dran... Hab wegen diverser Probleme meinen Fronti am 03.12.2025 zur Werkstatt gegeben. Ergebnis war, fünfzig Seiten Diagnose Output. Die Werkstatt hat meinen Frontera dann mit einer Stillstandsmeldung an Opel gemeldet und das Fahrzeug außer Betrieb genommen, nachdem er in der Werkstatt beim Laden laut geknackt hat... Seither fahre ich auf Opel Kosten einen Ersatzwagen. Opel hat der Werkstatt mitgeteilt, dass wir den Ersatz bekommen bis Opel eine Lösung für das Problem gefunden hat, plus einen Tag...

    Hey Leute,


    seit Dienstag sind wir ebenfalls stolzer Besitzer eines Fronti. Hat mittlererweile schon einer rausgefunden, was die WLAN Funktion für einen Sinn hat? Ausser dass Apple Car Play nur mit WLAN funktioniert erscheint mir kein anderer Nutzen? Wie sollen denn große Updates über WLAN eingespielt werden können, wenn man nicht ein WLAN konfigurieren kann?

    Genau, meiner Erfahrung nach ist das WLAN nur für Apple Carplay bzw Android. Updates gehen nur mittels USB Stick mit USB C Stecker oder Adapter, der über die Opel Software in Windows den Download lädt, den Stick formatiert und überschreibt

    Wir haben leider unseren Frontera seit einer Woche in der Werkstatt. Als Ersatz haben wir einen Kia EV3 bekommen. Ich hab mir innerhalb von zwei Tagen beim einpacken meiner Kids auf der Rückbank jedesmal den Schädel angehauen. Der Wagen ist voller technischem Schnickschnack, aber auch voller Fahrerkontrolle und Überwachung (jedesmal Piepser weil böse böse, nicht gerade aus auf die Straße geschaut). Die Fahrspur Kontrolle greift in Kurven ordentlich ein, obwohl das überflüssig ist. Die Tiefen des Touchscreens sind unermesslich - frustrierend. Ohne Anleitung findet man selbst sinnvolle Sachen wie SoC Einstellung nicht. Da hilft sich das ambient lighting nichts. Die Ledersitze im KIA sind gegen die Frontera Sitze Aquaplaning. Ich könnte hier noch vieles dazu schreiben, aber ich zitiere lieber meine Frau: "Ich will unseren Frontera zurück."

    Ich weiß es selbst auch besser, weil ich genau 24 Stunden lang in meiner MyOpel App auch die Vorklimatisierung freigeschaltet hatte und sie Tags drauf auf einmal wieder weg war *rofl*. Da musste ich wirklich Schmunzeln angesichts dieser Chuzpe. Insofern, völlig bei euch, können kann Opel schon, wenn es will... Meine Daumenregel, man sollte regelmäßig nicht von Böswillen ausgehen, sondern schlicht und ergreifend von Unfähigkeit ;-).

    Ich hab den 3-phasigen Loader verbaut. In meinem Fall hat offenkundig der Frontera blockiert. Folgende "workarounds" habe ich probiert, ausgehend von Forenhinweisen u.a. auch zum Citroen e-c3


    Der Ladevorgang war laut App (ENBW+) als auch Ladesäule (Pfalzwerke) beendet. Die Ladesäule wurde auch vom Support neu gestartet, aber danach zeigte sie weiterhin an "bitte Kabel entfernen".


    1. klassisch Fahrzeug verriegeln und entriegeln

    2. Bremse treten und Zündschlüssel drehen (find ich ja eine coole Sache beim Frontera, kein Schnickschnack)

    3. "zeitversetzes Laden" Taste drücken

    4. Im Fahrzeug selbst die Verriegelungstaste im Armaturenbrett nutzen


    Alles mit Minuten Abstand, teilweise 20-30 Minuten dazwischen... hat alles nichts gebracht.


    Das merkwürdige war, dass die Leuchte jedesmal kurz rosa (soll das eigentlich "weiß" sein lol) leuchtete und dann in tiefrot wechselte bevor sie komplett ausging. Die Sache mit dem rebooten war insoweit schon nah dran, dummerweise gibts eben keinen "hard reset" wie man das beim PC manchmal einfach macht (lange strom-aus wenn nichts anderes hilft...).


    Bzgl. "Montagsauto" bin ich inzwischen fast sicher, dass es so etwas ist, dafür sind die auftretenden Mängel zu offensichtlich:

    1. regelmäßig knackt es brutal laut aus der Bordakkustik, beim ersten Mal dachten wir, etwas sei im Motorraum explodiert oder wir seien über einen Felsen gefahren

    2. Die Reichweite ist unverhältnismäßig gering

    3. mehrere Male hat das Fahrzeug nach einer kurzen Unterbrechung nicht mehr gestartet sondern angezeigt "Fehler Elektroantrieb - bitte Fahrzeug reparieren", was nach einer Viertelstunde Auto zu, nichts tun wieder ging (soviel zum Thema reboot).

    4. Jetzt die stundenlange Verrieglung der Ladebuchse.


    Ich selbst finde den Frontera total spitze, sowohl was Fahrzeuginnenraum (mit drei Kids ist der hinten problemlos besetzbar, das war ein riesen Argument für uns für den Frontera), Kofferraumgröße usw. betrifft. Ich hab vorher einen Seat Arona CNG gefahren, der hatte auch "nur" 280 KM Reichweite mit Erdgas und uns völlig ausgereicht als Zweitwagen. Deshalb stört mich die Reichweite auch gar nicht so. Außerdem ist es wohltuend, dass der Frontera innen ohne technischen Schnickschnack einfach Tasten für die Klimaautomatik hat usw. Ich hatte keine Lust auf touch display hier, touch display da. Insofern ist es für mich umso ärgerlicher, weil ich von dem Fahrzeug total überzeugt bin (LifePO Akku war für mich noch so ein Argument) - und der Frontera noch dazu für meinen Geschmack richtig knackig und sportlich ausschaut und fährt. Okay, wer bisher nur Caddy und Seat Arona gefahren ist, hatte wohl auch keine besonders hohen Ansprüche :-). Ich hoffe wirklich, da ist etwas offensichtlich physikalisch defekt und kann repariert werden und dann gut is, weil ich das Auto ansonsten wirklich gerne fahre.

    Heute Morgen hatte ich ein faszinierendes Erlebnis mit der Verriegelung an der Schnelladesäule. Ich so morgens schnell zum Supermarkt gefahren (10 Minuten Fahrzeit, wie ich später im Bordhandbuch gelesen habe, soll man bei niedrigen Temperaturen nur dann laden, wen man vorher 20min gefahren ist, wahrscheinlich weil wegen fehlender Vorkonditionierung und fehlender Wärmepumpe der Akku erst eine akzeptable Temperatur erreichen muss...)


    Naja, ich also den CCS Stecker dran, eine halbe Stunde geladen, das hat auch alles reibungslos geklappt. ABER: Nach dem Beenden des Ladevorgangs hat sich der Fronti dermaßen in den Stecker verliebt, dass er ihn 3 (sic!) Stunden nicht mehr hergeben wollte. Ein Dutzend Mal Ver- und Entriegeln, Bremse Drücken und Motor starten, Verriegelungstaste an der Armatur innen bedienen und etliche Pausen dazwischen - nichts passierte. Der Support der Ladesäule war schnell und hat die Säule neu gestartet in der Hoffnung dass die Kommunikation dadurch das Kabel freigibt. Aber nein, das lag am Frontera, nicht an der Säule.


    Also den ADAC gerufen, der war auch ratlos. Zumal entgegen vieler E-Autos auf dem Markt Opel offensichtlich auf eine Notentriegelung (ein Seilzug, üblicherweise im Kofferaum in Nähe der Ladebuchse) verzichtet hat.


    Wir wissen selbst nicht warum, aber beim gleichzeitigen Überbrücken der Startbatterie, während ich versuchte mit Bremse drücken und Motor starten und der ADAC Techniker die "zeitversetzt Laden" Taste an der Buchse drückte und am Kabel wie ein Ochse zog... löste sie sich wundersam und ich konnte wieder losfahren.


    Dringende Empfehlung von ADAC, Steuerungselektronik und Batteriemanagement in der Werkstatt prüfen lassen, weil da offensichtlich Probleme existieren.


    Der Opel Support wollte mich übrigens erst einmal zur nächstmöglichen Ladesäule abschleppen *lol*... Zum Glück läuft bei uns der Opel vor Ort Service dann doch über ADAC, die können wenigstens versuchen zu helfen. Meine Hauswerkstatt hat leider aktuell keine Diagnosegeräte, die die neuen Fahrzeuge beinhalten, die seien noch "zu neu"...

    Moin taz,


    ich habe eine Victron EVCS, die ich über VictronConnect steuere. Die Wallbox ist über ein CerboGX eingebunden, da ich auch einen Victron Multiplus Wechselrichter für einen PylonTech Speicher nutze. Das vereinfacht die Kommunikation zwischen den Geräten ungemein. Mit dem Laden habe ich zuhause bisher nie Probleme gehabt, weder mit 6A noch mit 12-16 A. Ich habe selbst auch den 11KW onboard Charger und das rote Stellantis Ladekabel.


    Das Laden an Schnellladesäulen ist wieder ein ganz anderes Thema...


    Die Sache mit dem Aufschließen und Abschließen wegen Störung beim Laden hatte ich ganz am Anfang, bis ich gemerkt habe, dass sowohl bei meinem Mennekes Hausstecker als auch dem Stellantis Ladekabel es manchmal nur wenige Mikrometer braucht anscheinend, dass die Kontakte nicht 100% zusammengehen. Ein befreundeter Elektroingenieur meinte, vielleicht würde da auch schon ein gutes Kontaktspray reichen und dann kann man die Buchse damit einsprühen...

    Meine Erfahrungen mit Laden und Reichweite aktuell:


    Ich habe das Fahrzeug daheim über meine Victron EVCS bewusst langsam mit 6A auf 100% vollgeladen, den Kilometerzähler auf 0 gesetzt und dann der Anzeige dabei zuschauen können, wie es abschmilzt... letzlich kam ich auf 110 gefahrene KM bei 25% Restanzeige mit angeblich 31KM. Die Restkilometer schwankten immer mal 5KM nach oben oder unten - aber selbst bei wohlwollender Betrachtung ist das im Winter nicht mehr als 150 KM - also weniger als 50% des nach WLTP errechneten Wertes von 310 KM. Selbst bei Berücksichtigung von 25-30% Abzug von WLTP für realistische Werte sind das 20 Prozentpunkte weniger und damit m.E. unstrittig ein Minderungsgrund.


    Damit aber nicht genug, zweimal hat der Fronti schon angezeigt "Fehler Elektroantrieb - bitte reparieren lassen". Dumm nur, dass mein Opel Autohaus vor Ort gerade keine Elektriker hat, ihre Diagnosegeräte haben außerdem den Frontera noch gar nicht in ihrer Liste drin, können also auch keine Fehler auslesen...


    Heute morgen dann klassischer Anfängerfehler, 10 Minuten zum Supermarkt gefahren und dann an die Schnellladesäule... Geladen hat das Fahrzeug fleißig, in 30 Minuten immerhin von 25 auf 63%, trotz Grade um den Nullpunkt. Was dann aber folgte, war dann nicht mehr so lustig - drei Stunden blockierte der CCS Anschluss. Aber das erzähle ich besser im Thread "Stecker verriegelt unerwartet" :D