Beiträge von WolfgangB

    Bei mir spinnen die Römer (ehemmm Opelaner) mal gerade nicht. Ich habe den Frontera-E mit AHK bestellt und Ende Oktober 25 geliefert bekommen. Funktioniert einwandfrei, Heckklappe lässt sich ganz normal öffnen, keine Fehlermeldung, ist ja total unsicher, denn wer kann schon ahnen, dass da ein Anhänger dran hängt.IMG_20260701_195621.jpgIMG_20260701_195701.jpg
    Nachteil: Der Haken ist für meinen Anhänger etwas zu hoch und die Steckdose sitzt sehr eng an der AHK. Der Stecker geht nur mit Mühe und chirurgischem Handgriff rein und die Klappe klemmt hinterher oben irgendwo fest und muss noch von Hand bewegt werden. In den Papieren steht 65kg Stützlast und 350kg Anhängelast, was mir allerdings ein Rätsel ist.

    Man muss immer mit der größten Gemeinheit der Technik rechnen. Bei mir ist es zum Glück zu Hause passiert.
    Soweit ich mich erinnere sitzt der Verriegelungsmechnismus genau oberhalb der Buchse, ein kleines rechteckiges Kästchen, an dessen (rechter) Seite ein kurzer Hebel sitzt, der quasi nach hinten herunter gekippt werden kann. Eine Umlenkung des Zugseils wird wohl nötig sein, denn das Loch in der Kofferraumverkleidung liegt ja eher seitlich.

    Da wäre noch die Frage, wie denn die Bordelektronik damit umgeht, wenn tatsächlich der Notfall eingetreten ist und man den Hebel zieht.

    Als bei mir der Stecker blockiert war, konnte ich nicht etwa wegfahren, sonder im Display stand, dass ich doch bitteschön mal den Stecker ziehen sollte. Man hätte ja sonst das Kabel einfach abschneiden und dann losfahren können. So einfach geht das nicht.

    Genau das ist meine Idee. Ich habe heute mit dem Opel-Techniker gesprochen. Der ist dieser Idee ebenfalls sehr aufgeschlossen und meinte, das müsste möglich sein. Die Ladebuchse muss er vorläufig aufheben weil Opel die evtl. wegen der Garantie zurück fordern kann. Wenn nicht, bekomme ich das Ding. Aber "es kann dauern". Ich bleibe jedenfalls dran.
    Meine Frage also: Bin ich der einzige, dem das bisher passiert ist?

    Das ist ja sehr interessant. Wohl dem, der ein Endoskop hat. Ich bin jedenfalls bei jedem Ladevorgang "gespannt", ob ich das Lade-Kabel hinterher abziehen kann. Ich habe nun die Stelle auch mal fotografiert und es scheint ein Plastikstopfen in dem Loch zu stecken. Es sollte also möglich sein, eine Notentriegelung nachträglich zu installieren. Der Opel-Mechaniker meinte, dass das ausgebaute Teil (Ladesteckdose plus Kabelbaum) nicht an Opel zurück geht. Ich werde morgen versuchen, ob er mir das Teil herausgibt. Könnte eine interessante Eigenkonstruktion werden.

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    So dumm ist die Frage nicht, denn andere Autos haben sowas, zB. der ID4 in der Seitenverkleidung des Kofferraums hinter einer Klappe. Beim Frontera sehe ich da keine direkte Lösung. Der Magnetschalter sitzt genau oberhalb der Ladebuchse und hat einen kleinen Hebel, den man nach unten ziehen muss. Im Kofferraum gibt es eine Art Klappe, die man herausnehmen kann. Dann wird die Sicht frei auf die Blechverkleidung der Ladebuchse mit dem 12V-Kabel. Da müsste man "einfach" ein Loch bohren - viel Vergnügen dann mit der Bekanntschaft der 400V-Leitung.

    Moin zusammen,

    bin neu hier, habe aber schon entsprechende Erfahrungen sammeln müssen. Ich fahre den Frontera E (11kW-Lader) seit Anfang November 2025, aktuell gute 4.000 km auf dem Tacho. Im März tauchte das Problem auf, dass sich der Ladestecker nicht entriegeln ließ, erst ab und zu, dann immer mehr bis schließlich gar nichts mehr. Natürlich habe ich obige Tipps alle durchgespielt. Ich hatte zunächst die Wallbox in Verdacht, aber Schuld war das Auto. Ein Anruf beim Opelhändler meines Vertrauens, der Techniker war 10 Minuten später da und ebenso ratlos wie ich. Am späten Nachmittag kam er dann mit einem Kollegen und einem Wagenheber. Das linke Hinterrad wurde abmontiert, ebenso die Verkleidung im Radkasten, und dort kam dann ein Entriegelungshebel zum Vorschein. Der Frontera stand dann 14 Tage in der Werkstatt und es wurde die Ladebuchse mit dem kompletten Kabelbaum erneuert (angeblich gibt es den kleinen Magnetschalter nicht einzeln). Die Reparatur hätte über 2.000,- €€€ gekostet. Nun ist das Auto wieder da.
    Aber mal ehrlich, was soll ich denn machen, wenn ich irgendwo nachts in weiter Ferne an der Ladesäule nicht wegkomme? Da soll das halbe Auto zerlegt werden???? Habt ihr schon mal davon gehört, dass ein Verbrenner nach dem Tanken den Rüssel nicht herausbekommen hat?
    Ich bin da momentan etwas "irritiert", um es freundlich auszudrücken.