Beiträge von WolfgangB

    Da habe ich auch noch etwas beizutragen. Ich lade zu 90% zu Hause an der Wallbox mit Solaranlage mit Einstellung "Überschussladung", sodass der größte Teil direkt von der Sonne kommt. Wenn ich unterwegs bin, habe ich drei Karten dabei:
    EnBW - funktioniert so gut wie überall, war auch mal günstig (42Ct/kWh), ist aber inzwischen teuer geworden (bis zu 72Ct/kWh). Warum?
    EWEgo - ist momentan mein Favorit, funktioniert auch fast überall und ist mit max. 62Ct/kWh günstiger als EnBW. Kann sich natürlich jederzeit ändern.

    ARAL Pulse - hatte ich zunächst als sinnvoll erachtet, weil es offensichtlich an den Autobahnen viele solche Stationen gibt. Aber mein erster Ladeversuch schlug fehl, dh. nicht das Laden, sondern das Bezahlen.

    ARAL will mein Geld nicht haben! Hier die Story:
    Am 26.6.26 habe ich in Schwarmstedt 14,8kWh geladen für 10,23€. Das hat geklappt!

    Ein paar Tage später habe ich jedoch bemerkt, dass der Betrag nicht von meiner Kreditkarte abgebucht worden war. Mehrere Versuche, die Bezahlung von Hand anzustoßen schlugen fehl. Also am 29.6.26 eine Mail an ARAL mit entsprechendem Hinweis. Antwort am 10.7.26, dass ich die App löschen und neu installieren solle. Ein nutzloser Vorschlag, denn man weiß doch, dass eine Neuninstalltaion solche Probleme nicht löst, wenn nicht auch die zugehörigen Daten gelöscht werden. Am 12.7.26 kam dann eine Mail mit der Aussage, dass es sich um einen bekannten Fehler handele und ich "ein wenig Geduld" haben solle, worauf sich ein reger Mailverkehr entwickelte, bei dem ich einige Vorschläge machte, zB. dass ich den Betrag gerne händisch überweise würde. Zuletzt kam am 10.9.26 eine Mail mit einer Danksagung "für meine Geduld" und man arbeite weiterhin an dem Problem, und man wolle mich "in 7 Tagen mit einem Update kontaktieren" und ich solle mich "Zwischenzeit nicht .... melden".
    OK, darauf warte ich also heute (23.9.26) noch. Meine Ladekarte ist inzwischen gesperrt und ich rechne damit, dass irgendwann mal eine Mahnung kommt, über die 10€ plus Gebühren..... (Rechtsanwalt, Gericht.....)
    Vermutlich kann ich bei ARAL pulse mit einer anderen Karte weiterhin laden, werde das aber lieber vermeiden.
    Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gesammelt?

    Bei mir spinnen die Römer (ehemmm Opelaner) mal gerade nicht. Ich habe den Frontera-E mit AHK bestellt und Ende Oktober 25 geliefert bekommen. Funktioniert einwandfrei, Heckklappe lässt sich ganz normal öffnen, keine Fehlermeldung, ist ja total unsicher, denn wer kann schon ahnen, dass da ein Anhänger dran hängt.IMG_20260701_195621.jpgIMG_20260701_195701.jpg
    Nachteil: Der Haken ist für meinen Anhänger etwas zu hoch und die Steckdose sitzt sehr eng an der AHK. Der Stecker geht nur mit Mühe und chirurgischem Handgriff rein und die Klappe klemmt hinterher oben irgendwo fest und muss noch von Hand bewegt werden. In den Papieren steht 65kg Stützlast und 350kg Anhängelast, was mir allerdings ein Rätsel ist.

    Man muss immer mit der größten Gemeinheit der Technik rechnen. Bei mir ist es zum Glück zu Hause passiert.
    Soweit ich mich erinnere sitzt der Verriegelungsmechnismus genau oberhalb der Buchse, ein kleines rechteckiges Kästchen, an dessen (rechter) Seite ein kurzer Hebel sitzt, der quasi nach hinten herunter gekippt werden kann. Eine Umlenkung des Zugseils wird wohl nötig sein, denn das Loch in der Kofferraumverkleidung liegt ja eher seitlich.

    Da wäre noch die Frage, wie denn die Bordelektronik damit umgeht, wenn tatsächlich der Notfall eingetreten ist und man den Hebel zieht.

    Als bei mir der Stecker blockiert war, konnte ich nicht etwa wegfahren, sonder im Display stand, dass ich doch bitteschön mal den Stecker ziehen sollte. Man hätte ja sonst das Kabel einfach abschneiden und dann losfahren können. So einfach geht das nicht.

    Genau das ist meine Idee. Ich habe heute mit dem Opel-Techniker gesprochen. Der ist dieser Idee ebenfalls sehr aufgeschlossen und meinte, das müsste möglich sein. Die Ladebuchse muss er vorläufig aufheben weil Opel die evtl. wegen der Garantie zurück fordern kann. Wenn nicht, bekomme ich das Ding. Aber "es kann dauern". Ich bleibe jedenfalls dran.
    Meine Frage also: Bin ich der einzige, dem das bisher passiert ist?

    Das ist ja sehr interessant. Wohl dem, der ein Endoskop hat. Ich bin jedenfalls bei jedem Ladevorgang "gespannt", ob ich das Lade-Kabel hinterher abziehen kann. Ich habe nun die Stelle auch mal fotografiert und es scheint ein Plastikstopfen in dem Loch zu stecken. Es sollte also möglich sein, eine Notentriegelung nachträglich zu installieren. Der Opel-Mechaniker meinte, dass das ausgebaute Teil (Ladesteckdose plus Kabelbaum) nicht an Opel zurück geht. Ich werde morgen versuchen, ob er mir das Teil herausgibt. Könnte eine interessante Eigenkonstruktion werden.

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