hat sich erledigt :
Die 48-Volt-Hybridantriebe in den diversen Stellantis-Modellen haben nicht mehr Leistung als bisher, sie hatten im Gegenteil bereits früher eine höhere Gesamt-Systemleistung als auf dem Papier angegeben wurde. Zum Verständnis der Systemleistung von elektrifizierten Antrieben: Bei der Systemleistung wird die maximale Leistung beider Antriebe (in diesem Fall des Benzinmotors und des im Getriebe integrierten Elektroantriebs) genannt. Dabei kann nicht einfach die Leistung der beiden Motoren addiert werden, weil die Maximalleistung der beiden Antriebe in unterschiedlichen Drehzahl– und Temporegionen anliegt.
Der 48-Volt-Hybridantrieb von Stellantis kombiniert einen speziell für den Hybridbetrieb optimierten 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit einer Leistung von entweder 100 oder 136 PS mit einem 21 kW starken Elektromotor, der direkt in das elektrifizierte Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe integriert ist. Die elektrische Energie wird in einer kompakten 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 0,9 kWh gespeichert, die sich durch Rekuperation beim Bremsen oder Verzögern sowie durch den Verbrennungsmotor selbstständig auflädt. Nutzbar sind dabei rund 0,4 kWh der Batteriekapazität.