Beiträge von gustavbaer

    Ich fürchte, der Frontera ist - wie Lifte, Handys, Computer, Körperwaagen oder auch Menschen - ein beseeltes Wesen. Und manchmal gut drauf, andermal nicht... Wie war das bei Frank Zanders Ururenkel von Frankenstein? Jonas, meine Batterie lässt nach, JONAAAS! Meine Batterie ist alle-äh-äääh...

    Bei mir gibts nach jeder Fahrt Zeit- und km-Anzeige, aber NIE eine Verbrauchsanzeige. Elektroversion 6/2025.

    Auch andere Funktionen klappen manchmal und manchmal nicht, zB Verbindung mit Handy, Radio ein oder aus, Landkarte sichtbar oder nicht. Als Optimist würde ich sagen: Frontera-Lotterie.

    Mit der Bastellösung hätte ich Bedenken wegen der Garantie. Wenns Probleme gibt, schieben die das gegenseitig auf den jeweils anderen und du bist der Gelackmeierte.

    Laut österr. Höchstgericht ist der Abschlag von der Erstattung wegen Benutzung wie folgt zu berechnen:

    Tatsächlicher Kaufpreis x gefahrene km : 200.000 (zu erwartende km Autolebensdauer). Das ergäbe bei angenommen 30.000 Kaufpreis und 16.000 km € 2.400, aber die hast du ja auch konsumiert. Ich hab erst 4500km, macht ca. 700€. Eine andere Auskunft war 10-15ct/km. Kommt aufs selbe raus.

    Bei mir könnte noch Problem werden, dass ich das Auto vom lokalen Händler (der sehr zuvorkommend ist) bezogen hab, es wurde aber vom Opelgroßhändler bereitgestellt, der mir nun ein anderes Fahrzeug anbieten soll, und der Kaufvertrag ist mit Opel Österreich. Die AHK hab ich beim lokalen Händler mitbestellt. Also wenn da wer Manderl macht, könnts mühsam werden. Zum Glück gibts Rechtsberatung vom ÖAMTC (Autoclub) und ich hab eine Rechtsschutzversicherung.

    Habe allerdings 2000€ Rabatt bekommen Eintauschprämie wegen Rückgabe eines zugelassenen 19 Jahre alten Meriva und 2500€ E-Autoförderung Händleranteil (der Staatsanteil war da schon storniert), beide Rabatte gibts heute nimmer, um die werd ich vermutlich umfallen - das tut mehr weh.

    Großhändler hat auch Leapmotor und Kia, ich schwanke zwischen Frontera mit großer Batterie, Leapmotor B10 und Kia EV4 (einiges teurer, kann aber VTL und sogar VTG sobald erlaubt, dafür leider wohl kein LFP Akku). Der Astra darf leider keine Anhänger ziehen, nur Fahrradträger. Das Abenteuer geht weiter.

    Schriftlich hab ich derzeit leider nichts. Informiert wurde ich telefonisch vom Geschäftsführer der kleinen lokalen Opel-Werkstatt. Die haben sich insgesamt 5 Tage redlich bemüht, das hinzukriegen. Der war in Kontakt mit dem "Großhändler", von dem er die Autos bezieht, mit Opel Österreich und Stellantis in Frankreich. Letzte Woche gabs eine Konferenz der Verkaufsleiter*innen, wo das besprochen wurde. Angeblich haben in D sehr viele Fronteras dieses Problem. Ich kann nicht genau sagen, was es ist. In den ersten Monaten wurden Verkabelungen eingebaut, die sich damit nicht vertragen, daher kann man das nicht ändern, erst dann wurden passendere verwendet. Mit neueren Fahrzeugen hats wohl geklappt. Nun hat mir gestern Opel Österreich ausrichten lassen, sie haben KEINE Lösung dafür und ich kann das Auto zurückgeben.

    Juristen vom Automobilklub sagen, ich krieg das Geld zurück abzüglich einer Nutzungsentschädigung von 10-15 ct/gefahrenem km. Da Opel Österreich selbst Rückgabe angeboten hat, wird es denk ich ohne Streitereien gehen. Für mich ist die Rückgabe fix. 4500€ Rabatte für Wageneintausch und E-Auto-Prämie (Händleranteil) kann ich mir vermutlich in die Haare schmieren. Die lokale Werkstatt unterstützt mich sehr, auch bei der Suche. Aber eine Chance auf den Rabatt hab ich nur, wenn ich wieder einen Frontera nehm, also z.B. den mit der größeren Batterie und zahl nur die Differenz drauf. Oder einen anderen Opel. Leider ist der ganz neue noch nicht erschienene Astra nur für Fahrradträger geeignet und außerdem seeehr teuer und hat keine LiFePh Batterie. Alternativ überlege ich den Leapmotor B10, der auch zu Stellantis gehört und vom Großhändler geliefert wird. Vereinbart haben wir, dass ich den Frontera fahre, bis wir eine Lösung gefunden haben. Blöd wirds, wenn ich bei Stellantis nichts kauf, dann verlier ich die Rabatte und meine Stammwerkstätte, mit der ich seehr zufrieden war.

    Mittlerweile bin ich nicht bös, wenn ich mit dem Frontera auch manche (Anfangs-?)Probleme los werde zB. geplantes Laden klappt nicht, sperrige Kofferraumabdeckung, teilweise sehr ungenaue Sicherheitssysteme zB. Totwinkelwarner, der auch bei nichts warnt.

    Ich fürchte für deine AHK schauts nicht gut aus. Mir hat die Juristin gesagt, es ist ein schwerer Mangel, weil ich die AHK gleich mit dem Auto mitbestellt hab, daher Rückabwicklung möglich. Kontakt könnte deine Werkstatt evt. mit Opel Österreich oder dem "Großhändler" Auto Günther in Linz aufnehmen http://www.auto-guenther.at. Oder sie finden doch eine Lösung? Würd mich interesieren.

    Meine Werkstätte hatte am Tag vor meinem Auto einem anderen Frontera die AHK eingebaut, zwar sehr kompliziert weil irgendein Kabelbaum durchs ganze Auto verlegt werden muss (es hat niemand dran gedacht, das vorzuverkabeln wie zB beim Astra), aber problemlos. Laut Werkstätte betrifft der Fehler nur die ersten produzierten Fahrzeuge etwa Mai bis Juni/Juli 2025, lässt sich aber bei denen nicht beheben. Da ich die AHK von Anfang an mit bestellt hatte, gilt dies als schwerer Mangel und kann ich das Auto auch zurückgeben. Dabei denk ich als Laie, müsste es nicht reichen, von Rück-, Brems- und Blinklichtern ein Kabelchen zur Steckdose zu verlegen? Aber nein, seit Autos in Wahrheit rollende Computer sind, wird alles komplizierter...

    Habe bisher nur (verbotenerweise mit teilweise verdeckten Blink- und Bremsleuchten) Fahrräder transportiert. Dass beim Anhängerfahren die Rückfahrsensoren verrückt spielen ist klar. Die müssten eigentlich automatisch abgeschaltet werden. Weiter oben in diesem Forum hat jemand von einem nachträglich eingebauten Schalter im Kofferraum berichtet, mit dem er diese händisch aus- und einschalten muss - auch blöd. Jemand anders wurde auf ein Softwareupdate vertröstet.

    Zwischen Elektro und Hybrid dürfte bei der AHK kein Unterschied sein. Meine Werkstätte hat einen Hybrid als Vorführwagen mit demselben Problem.

    Nach fünfmaligen Aufenthalten in der Werkstätte teilte mir diese im Auftrag von Opel Österreich mit, dass sie es nicht schaffen, Strom in meine Anhängersteckdose zu kriegen. Bei Fronteras ab August 25 ist das anscheinend möglich. Sie nehmen das Auto zurück (Rückabwicklung des Kaufvertrages nach österreichischem Recht). Hat jemand einen E Frontera ab August 25, bei dem das ordentlich funktioniert? Ich überlege evt, mir den mit der größeren Batterie zu nehmen, möchte aber dann auch mit (sehr leichten) Anhängern fahren können.

    Konnte mit diesem umständlichen "Trick" (App auf Spontanladen einstellen - anstecken - Laden stoppen - App auf Laden per App umstellen - Ladezeit programmieren - geplante Ladung einschalten) bisher zur Not laden, danke ans Forum!. Allerdings kommt nun bald die Zeit, wo ich mit Überschussstrom von der PV Anlage laden möchte, und dann müsste ich bei jedem Heimkommen diese ganze Prozedur vollziehen anstatt einfach anzustecken.


    Da Opel mir aber inzwischen mitgeteilt hat, dass sie keine Lösung für die Stromversorgung der Anhängerkupplung finden (für die Autos der Produktionszeit Mai-Juli 2025), und das ein schwerer Mangel ist, kann und werde ich den Kauf rückabwickeln (was nach österreichischem Recht möglich ist). Bei den Fronteras ab 8/25 klappts anscheinend. So überlege ich, auf den Frontera mit der größeren Batterie umzusteigen - hat da jemand Erfahrung mit geplantem bzw. Überschuss-Laden?

    Hatte gestern beim ersten Versuch kurz spontan geladen, dann in der App von PLUG&PLAY-Steuerung auf APP-Steuerung umgeschaltet, wo eine Ladung für eine Stunde geplant war. Auto hat die geplante Ladung wie gedacht durchgeführt, allerdings wurde das Auto nach Ende der geplanten Ladezeit wieder "spontan" weitergeladen. Habe daher abgebrochen.

    Heute zweiter Versuch: 1 Minute "spontan" geladen (was für die Batterie sicher nicht gut ist!), dann in der App den Ladevorgang mit STOPP abgebrochen (Anzeige im Auto: Ladung wurde unterbrochen) und auf APP-Steuerung gestellt. Die eingestellte geplante Ladung wurde dann korrekt durchgeführt und nach Ende nicht mehr weitergeladen.

    Scheint also derart zu funktionieren, wenn auch reichlich kompliziert, und wohl nicht gut für den Akku. Hier hat Opel unbedingt noch was nachzubessern. Angeblich soll ja im Februar ein Software Update kommen - die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Danke euch herzlich für die Tipps! :* :* :*