Wie viele Infos hast du dir zuvor zu dem Thema allg. und dem Fahrzeug im speziellen eingeholt?
Hat auch nicht so absolut mit OPEL zu tun!
Wie viele Infos hast du dir zuvor zu dem Thema allg. und dem Fahrzeug im speziellen eingeholt?
Hat auch nicht so absolut mit OPEL zu tun!
Ich halte es für eine Zumutung ein Auto als 300 km Reichweise zu verkaufen, das am Ende nicht mal die Hälfte schafft,
Wollte am Sonntag von Leipzig auf den Fichtelberg(140 km, davon 80 km mit 120 km/h). Nicht einmal das hat ohne Zwischenladung funktiniert!
Wieso hat das nicht funktioniert? Bist Du wegen Strommangel liegengeblieben? Oder hattest Du nur befürchtet, dass es nicht funktionieren würde, und hast zur Sicherheit nachgeladen?
Ich wette, es hätte funktioniert. Allerdings, und da gebe ich Dir recht, tut Stellantis im Frontera alles, um den Fahrer glauben zu lassen, es würde nicht funktionieren.
Das Auto und seine Reichweite ist um so viel besser, als es die falschen Anzeigen den unbedarften Fahrer glauben lassen.
Auch die ganzen Ladezeitangaben beim Verkauf und auch im Handbuch kann man in der Pfeife rauchen, wenn ich sogar bei AC und DC die doppelte Zeit benötige.
AC dauert genau so lange, wie es bei jedem Auto dauert. „Doppelt“ so lange dauert es nur, wenn Du z.B mit 8 im Vergleich zu 16A lädst. Beim AC laden legt ja nicht das Auto oder die Wallbox, sondern Du die Ladeleistung fest.
Bei DC stimmt „doppelte“ Zeit übrigens auch nicht. Wie kommst Du darauf? Wie lange hat was gedauert, und mit welcher Herstellerangabe vergleichst Du es?
Oder sollten Deine Angaben gar nicht mathematisch verstanden werden, sondern einfach Deinen Frust ausdrücken?
Opel hat mit dem Frontera gezeigt, dass es E-Auto nicht kann.
…Ganz klar, mein nächstes Auto wird kein Opel sein!
Besser so. Allerdings wirst Du dann im nächsten Forum Deine Enttäuschung verbreiten.
Beispiel: Entweder wird Dein nächstes Auto eine Akkukonditionierung haben, oder eben nicht.
Falls ja, wirst Du den hohen Verbrauch bemängeln,
Falls nein, die hohe Ladezeit im Winter.
Was ich sagen will: Klar, es gibt bessere und teurere E-Auto-Technik.
Aber die physikalischen Grundlagen bleiben, unabhängig von Hersteller oder Modell.
Bei meinem Heizungsgebrauch (Lüftung 3 Segmente, Klimaanlage auf 24 Grad) im Winter sind 180 KM Reichweite immer drin. Vielleicht meinte KaMa ja, dass Hin- und Rückfahrt nur mit Zwischenladen am Ziel funktionierte. Das könnte ich nachvollziehen.
Höhere Reichweite im Winter wäre mit einer teuren Wärmepumpenheizung möglich; die im Frontera vorhandene Heizung ist aber aus Kostengründen eine herkömmliche mit Heizdrähten, die viel Strom säuft.
Und bzgl. Ladeleistung: Das Wechselstromladen mit 11 KW funktioniert bei mir im Sommer und Winter gleich. Am Schnelllader bin ich allerdings auch enttäuscht, denn während ich im Sommer auf bis zu 60 KW Ladeleistung kam, steigt es im Winter kaum über 20 KW. Den Frust über die geringe Ladeleistung kann ich also in gewissem Sinne nachvollziehen.
Allerdings ist das nicht auf Opel beschränkt. Ein deutlich teurerer Hyundai Kona, der im Sommer mit 75 KW lädt, schafft im Winter ohne Vorkonditionierung auch nur 25 KW. Die Leistungsdrittelung im Winter ist also üblich. Abhilfe schafft hier nur eine Vorkonditionierung der Batterie. Die hat der Frontera aus Kostengründen nicht. Das ist aber überall nachzulesen gewesen und in allen Tests besprochen worden; da konnte man sich vor dem Kauf drüber informieren. Ich habe das bewusst in Kauf genommen, weil ich kein Vielfahrer bin und in der Regel großzügige Ladepausen einlegen kann. Für Vielfahrer ist der E-Frontera nämlich das falsche Auto; allein schon wegen der 12000 KM-Wartungsintervalle.
Dafür war er halt zu meinem Kaufzeitpunkt preiswerter als die anderen Modelle.
Meine 2 Cent dazu:
Der Frontera Electric ist mein erstes E-Auto, da bin ich vermutlich nicht der Einzige.
Vom Diesel an Reichweiten jenseits von 1000km gewöhnt, ist es eine echte Umstellung, wenn ich mir nun schon bei Fahrten ab 200km Gedanken über das Nachladen machen muss.
Meine reale Reichweite liegt jetzt im Winter geschätzt bei 210km – logischerweise bei meinem typischen Streckenprofil (eher flach als bergig), meiner Fahrweise (eher sparsam) und meinem Heizkomfort (durchschnittlich).
Ich habe gelernt, dass ich auch im Sommer nur etwa 90% der WLTP-Reichweite rausholen kann.
Ich habe gelernt, dass das Warten beim Ladestopp eben doch nervt, wenn man selbst nach Imbiss und Toilettengang immer noch 20 Minuten "totschlagen" muss, obwohl man eigentlich gerne einfach nur weiterfahren möchte.
Ich habe gelernt, dass der Hersteller des Fahrzeugs viele Kompromisse eingegangen ist, insbesondere was die Software und Sensoren angeht.
Bereue ich deswegen die Entscheidung? Nein.
Mehr E-Auto kann ich für unter 250 Euro im Monat (Privat-Leasing, inkl. Mwst., keine Förderung) nicht erwarten.
Alles anzeigenBei meinem Heizungsgebrauch (Lüftung 3 Segmente, Klimaanlage auf 24 Grad) im Winter sind 180 KM Reichweite immer drin. Vielleicht meinte KaMa ja, dass Hin- und Rückfahrt nur mit Zwischenladen am Ziel funktionierte. Das könnte ich nachvollziehen.
Höhere Reichweite im Winter wäre mit einer teuren Wärmepumpenheizung möglich; die im Frontera vorhandene Heizung ist aber aus Kostengründen eine herkömmliche mit Heizdrähten, die viel Strom säuft.
Und bzgl. Ladeleistung: Das Wechselstromladen mit 11 KW funktioniert bei mir im Sommer und Winter gleich. Am Schnelllader bin ich allerdings auch enttäuscht, denn während ich im Sommer auf bis zu 60 KW Ladeleistung kam, steigt es im Winter kaum über 20 KW. Den Frust über die geringe Ladeleistung kann ich also in gewissem Sinne nachvollziehen.
Allerdings ist das nicht auf Opel beschränkt. Ein deutlich teurerer Hyundai Kona, der im Sommer mit 75 KW lädt, schafft im Winter ohne Vorkonditionierung auch nur 25 KW. Die Leistungsdrittelung im Winter ist also üblich. Abhilfe schafft hier nur eine Vorkonditionierung der Batterie. Die hat der Frontera aus Kostengründen nicht. Das ist aber überall nachzulesen gewesen und in allen Tests besprochen worden; da konnte man sich vor dem Kauf drüber informieren. Ich habe das bewusst in Kauf genommen, weil ich kein Vielfahrer bin und in der Regel großzügige Ladepausen einlegen kann. Für Vielfahrer ist der E-Frontera nämlich das falsche Auto; allein schon wegen der 12000 KM-Wartungsintervalle.
Dafür war er halt zu meinem Kaufzeitpunkt preiswerter als die anderen Modelle.
Die 180 km kann ich bestätigen. Bin am Wochenende mit 17% Restladung nach 175km am Zielort angekommen.
Die 180 km kann ich bestätigen. Bin am Wochenende mit 17% Restladung nach 175km am Zielort angekommen.
...die 17% in der Anzeige sind halt technisch nicht korrekt. Technisch hat ein Akku, der im Frontera-Cockpit 17% anzeigt, noch ca. 25%.
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Für Vielfahrer ist der E-Frontera nämlich das falsche Auto; allein schon wegen der 12000 KM-Wartungsintervalle.
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Kleine Korrektur:
Das Wartungssintervall ist 25.000km bzw. jährlich.
Nur im ersten Jahr gibt es eine "außerplanmäßige" Zusatzwartung (eigentlich nur Sichtkontrolle) nach 12.500km bzw. nach dem ersten halben Jahr.