Beiträge von Tom ate

    Super, dass es wieder geht!

    Aber Deine Fehlversuche am Schnelllader? Die erklärst Du Dir damit, dass der Loader nach dem Batterieabklemmen für etliche Stunden "außer Gefecht" gewesen sein soll?

    Also das kann ich mir noch nicht wirklich vorstellen. Wäre ja für Werkstattaufenthalte, bei denen die Batterie aus welchen Gründen auch immer abgeklemmt werden muss, ja nicht handhabbar... Und war bei mir übrigens nicht so: Da musste die Werkstatt während der Arbeiten abklemmen, und hat ihn direkt danach geladen, damit ich ihn am Abend voll abholen konnte. Diese Ladung hätte nach Deiner Theorie ja nicht funktionieren können dürfen...

    Ich versuche es jetzt mal mit folgender Füllstandsformel:

    {[BMS] Traction battery SoC}/100*44*(100-{[BMS] Traction battery Total Capacity Decrease})/100


    Damit sieht der Helper-Pid so aus:

    if({zurückgelegte Strecke}>0.05 && {zurückgelegte Strecke}<0.1, SetVar(1, ({[BMS] Traction battery SoC}/100*44*(100-{[BMS] Traction battery Total Capacity Decrease})/100)), GetVar( 1, 0)/1000)


    Und der „Durchnittsverbrauchs-PID“ so:

    ((GetVar(1,0) - ({[BMS] Traction battery SoC}/100*44*(100-{[BMS] Traction battery Total Capacity Decrease})/100)) / 1000 / {zurückgelegte Strecke}) * 100


    Mal sehen, wie realstisch das so sein wird (ich hatte leider noch keine gute Idee bzgl. des SOH).


    Oder sollte ich besser den VCU-Soc nehmen? Ich denke irgendwie nein, weil die entnommene Energie kann ja nicht höher sein als die eingespeicherte Energie. Nur niedriger wg. Verlusten..

    Oder alternativ zwar den BMS-Soc, dafür den Decrease weglassen?

    Weil (nur so eine Idee): Evtl. berücksichtigt der VCU-Soc den Decrease schon, und der BMS-SOC nicht?

    USR16 Damit ich Deine Messwerte noch besser einschätzen kann: Was für einen Decrease hast Du aktuell?

    Erstmal: Willkommen hier!!

    Dann ist Deine Ladestatus-Kontrolleuchte tatsächlich defekt.

    Bei der kann der "Rahmen" in verschiedenen Fsrben leuchten, um Stati anzuzeigen.

    Und das "-"-Zeichen in der Mitte des Rahmens kann rot leuchten, um einen verriegelten Ladestecker anzuzeigen.

    Guter Einwand - das hatte ich nicht bedacht! :(

    Ich fürchte, es geht auch während des Ladens tatsächlich nicht.


    Nochmals zu Deiner Ursprungsfrage: Darf ich rückfragen, warum Du während des Ladens den Ladestand abfragen möchtest?

    Evtl. um ihn nicht vollzuladen? Das könntest Du ggf. auch über die in der Wallbox programmierte Lademenge oder Ladedauer steuern - wäre bei unseren LFP-Akkus aber kontraproduktiv...


    Oder aus einem anderen Grund?

    Ich denke, dieses "Zahlenrätsel" kann ich auflösen!


    Aber zuerst meine Kommentare zur Gesamtsituation:

    - Wir brüten gerade wirklich über den gleichen Punkten! Ist total toll zu wissen, dass ich nicht alleine bin! :)

    - Meine Batterie hat ebenfalls lt. "Capacity"-Sensor nur so ca. 35kWh - obwohl in der Fahrzeugdoku 44kWh stehen! Wo sind die restlichen 9kWh??

    - Extra zu betrachtende Verluste kann es aus meiner Sicht bei dieser Art von Betrachtung nicht geben: Weil egal wer der Verbraucher auch sein könnte (Motor, Akkuheizung, der Klabautermann) - alle würden sich ja aus der einzig verfügbaren Energiequelle bedienen müssen: Und weil Du ja die (entweder absoluten, oder relativen, ist in diesem Zusammenhang aber egal) Unterschiede der Batterieladestände vor und nach Deiner Fahrt betrachtest, ist hier unerheblich, ob es noch irgendeinen unbekannten Verbrauchen geben könnte - sie alle hätten aus der Batterie gesaugt und wären daher in der Ladestandsabnahme enthalten.


    Also:

    - die Abnahme der kWh's zu verwenden, führt in die Irre (10,05kWh vs. realen 14,37 kWh) - übrigens egal welchen Capacity-Wert man verwendet, die Abweichung ist einfach zu groß! Diese Sensoren passen einfach nicht! Oder brauchen noch einen Korrekturfaktor, wie so manche andere Sensoren auch.

    - wie ich aber sofort auf plausible Werte komme ist, indem ich die SOC-Differenz nehme (VCU: 33,7%; BMS: 31,3%). Und wenn ich diese Werte mit der nutzbaren Akkukapazität lt. Typenschild (44kWh) verrechne, komme ich auf 14,83 (VCU) bzw. 13,77 (BMS) kWh Verbrauch. Genau in der Mitte von Deiner Ladung von 14,37kWh (ich weiß, da ist eine 12%-Annahme dabei, aber trotzdem, es trifft schon mal nicht schlecht).


    Jetzt müsste man noch den Decrease des Akkus von den 44% abziehen (der Sensor "SOH-decrease" zeigt bei mir aktuell allerdings schon 6,9% an, was ich nicht glaube bzw. hoffe). Da wäre also noch zu überlegen, wie man den SOH sinnvoll misst oder zumindest schätzt).


    Daher: Ich denke, einen der beiden SOCs, bezogen auf 44kWh abzgl. SOH, wäre die momentan plausibelste Vorgehensweise. Welcher der beiden SOCs der korrektere ist, kann man aus Deinen Werten oben, weil durch die 12%-Annahme verwischt, noch nicht eindeutig sagen. Ganz pragmatisch könnte man anfangs auch einfach den Mittelwert der beiden nehmen, um den Fehler zumindest zu minimieren?

    Ist beim Elektro exakt genauso.

    Wichtig noch: Im Menu taucht der TMPS Menupunkt nicht immer auf (Bin nicht mehr ganz sicher, aber glaube aus dem Gedächtnis, nur wenn "ready" NICHT leuchtet).

    Ich habe meinen Frontera electric seit September. Er wird für alltägliche Kurzstrecken (90% unter 10 km) benutz. Wir sind jetzt 3500 km gefahren. Heizung bei 20.5 Grad Lüftung Stufe1. Wir haben für diese Strecke 868 kW geladen somit ergibt sich ein Verbrauch von 25,1 kW/100km.

    Das ist schon viel denke ich. Es ist ja somit nur eine praktikable Reichweite von 150 km möglich. ;(

    Bei Dir treiben die Kurzstrecken den Winter-Verbrauch hoch. Innenluft-heizen sowie 12V-Batterie ständig nachladen halte ich (nur Ferndiagnose) für Deine größten sonstigen Verbraucher.


    Außerdem hast Du einen Rechenfehler:

    Für die Kostenrechnung musst Du natürlich die Ladeverluste mitrechnen.

    Für die Reichweite sind diese aber irrelevant.