Meine Tochter ist ja ein passionierter eAuto-Spritsparer. Übt seit 3 Jahren mit dem Spring, ihre jeweiligen "Bestwerte" immer weiter zu unterbieten. Sie sieht das irgendwie als Challenge.
Den Dacia Spring fährt sie, wenn sies drauf anlegt problemlos unter 9kWh/100km, und mit dem Frontera hat sie schon 11kWh/100km geschafft.
Ich habe mich mal ausführlich mit ihr unterhalten, wie sie das macht (ich schaffe das nämlich bei weitem nicht, auch wenn ich zum Test extra herumschleiche, auf der Autobahn hinterm LKW herzuckel usw.).
An Ende lief es darauf hinaus, dass sie so gut wie nie mechanisch bremst (das war klar, dass das viel bringt), aber, und das war mir neu, auch versucht, das rekuperieren so weit als möglich zu vermeiden, und stattdessen möglichst viel zu "segeln" - also den Stromfuß so zu halten, dass er weder blau noch grün ist, sondern "rollt". Denn von der Energie, die beim Gasgeben aus dem Akku gezogen wird, käme beim Rekuperieren nur ⅔ davon wieder im Akku an.Der Rest ginge in den diversen Zwischenschritten (ausspeichern, Motor, Reibung, Motor als Generator, einspeichern) als Verluste verloren.
Damit ist rekuperieren zwar natürlich immer noch super (besser ⅔ zurückbekommen als wie beim Verbrenner nichts), aber halt nicht ideal, um Reichweitenrekorde aufzustellen!