Beiträge von Tom ate

    Nach einer guten Woche mit meinem neuen 54kWh-Frontera versuche ich nun, den "Ladeleistungs"-Wert in Carscanner auch an die 54kWh-Batterie anzupassen ("nackt" aus dem BMS ist dieser Wert nämlich komplett unbrauchbar). Und das entwickelt sich gerade zu einer echten Challenge, da das BYD-BMS des 54er die Werte komplett anders ausgibt als das BMS der 44er Batterie - dort war es nämlich wirklich einfach gewesen, dieses BMS hatte ihn eh schon quasi fertig berechnet gehabt.

    In den Werten des neuen BMS erkenne ich zwar Muster, die eindeutig einer Ladekurve zuzurechnen sind (von daher scheint die Information prinzipiell schon mal ausgegeben zu werden, was super ist!), aber da ist noch viel Feinschliff notwendig, bis das korrekt kalibriert ist und zuverlässig funktioniert (und das auch nicht nur im Stand, weil das BMS rechnet, glaube ich aktuell zumindest, die aktuellen Lade- /Entladewerte durchs fahren in den Wert mit ein, was aber Mist ist, wenn man daraus die aktuelle Ladeleistung an der Säule - also ohne Fahrbetrieb - errechnen möchte).

    Daher meine Bitte: Habt Ihr Ladediagramme des 54er Akkus vorliegen? Entweder irgendwo im Web gefunden, oder Photos der Ladesäule mit dem Ladediagramm vom Laden des 54er Akku (natürlich idealerweise von ziemlich leer bis ziemlich voll, damit ich die Bandbreite ablesen kann). Bitte hier möglichst zahlreich teilen, damit ich nicht einer einzigen Information, die ggf. irgendwie verfälscht ist, aufsitze.

    Ich selbst finde im Web blöderweise im Moment nur Ladekurven vom 44er...


    Danke Euch - und ich revanchiere mich dann mit einer V3.4 - mit funktionablem Ladeleistungsanzeiger für beide Akkugrößen!

    Geht mir genauso. Und im Vergleich zu meinem vorherigen Edition (ohne Frontsensoren) ist es doppelt blöd: Da steht man vorne zu nahe an einer Wand, und kann nicht mal einen Radiosender einstellen, weil das Parksensoren-Bild ja alles andere überlagert. Bin mir jetzt spontan nicht mal sicher, ob die Rückfahrkamera angeht, oder man blind von der Wand wegfahren muss, bis sich die Sensoren beruhigt haben und man den Bildschirm wieder "normal" nutzen kann!

    ..., das Autohaus bemüht sich echt, ich habe echt Bauchschmerzen den eine Frist zu setzen...

    Ach ja, hierzu noch ein Kommentar:

    Das war bei mir das Gleiche, Händler super, aber halt machtlos.

    Ich habe ihm von Anfang an erläutert, dass ich nur übers Gewährleistungsrecht ein funktionierendes Auto bekommen werde, und dazu leider er mein Ansprechpartner ist, dies aber nicht gegen ihn gerichtet ist, und ich ihn total mag und schätze usw.

    Er hat das verstanden, und wir sind uns die ganze Zeit sehr freundlich gesonnen geblieben.

    Das tut mir so leid für Dich!!


    Und ja, das stimmt natürlich, dass die Garantie weiterläuft. Aber bis Dez. 27 ist ja schon noch Zeit, sooo lange werden die Dir keinen kostenlosen Leihwagen geben wollen - sprich, die werden sich schon rühren in den nächsten Monaten.


    Garantieleistungen müssen meines Wissens übrigens nicht in einer gewissen Zeit behoben werden. Ich kenne zumindest keinen Hersteller, der das in seinen Garantiebedingungen drin hat.


    Was Du aber nutzen kannst, ist die gesetzliche Gewährleistung. Die hast es immer, zusätzlich und unabhängig von der Garantie, und ggü. dem Verkäufer, also dem Händler, nicht ggü. dem Hersteller.

    Um nach Gewährleistungsrecht Deine Rechte zu wahren, müsstest Du dem Händler jetzt eine (schriftliche) Nachbesserungsfrist setzen, bis zu der er Dein Auto wieder flott bekommen muss. Üblich sind 2 Wochen. Sei gnädig und gib ihm 3.

    Wenn er das nicht schafft, kannst Du auf Wandlung bestehen - sprich er muss Dir Deinen Wagen zu Deinem damaligen Kaufpreis abzgl. 5% pro 10.000km zurücknehmen - Du hättest also mit Deinen knapp 7.000km einen Verlust zum damaligen Kaufpreis von ca. 3%, sprich, Du bekommst fast den kompletten Kaufpreis zurück. Und da kann er dann auch nicht mehr sagen, dass er jetzt den Wagen repariert bekommen würde - wenn seine Nachbesserungsfrist erfolglos abgelaufen ist, ist es vorbei mit reparieren. Dann kannst Du auf Wandlung bestehen. Punkt Ende.

    Auf diesem Weg habe ich meinen Wagen gewandelt.

    Wenn Du eine Rechtschutzversicherung hast, machs zusammen mit einem Anwalt. Oder wenn Du im ADAC bist, hole Dir dort kostenfreie Rechtsberatung.

    Aber an sich, wenn Du Dich ein bisschen ins Gewährleistungsrecht eingelesen hast, und stur diesen Weg verfolgst egal was für tolle Ideen Händler und/oder Hersteller in der Zwischenzeit haben mögen, dann klappt das auch allein (nur sage dem Händler auf jeden Fall immer, dass Du anwaltlich beraten bist. Weil der muss in dem Formular für sein Wandlungs-Gesuch an den Hersteller ankreuzen, ob Du das allein oder mit Anwalt machst...).

    Viel Erfolg Dir - und gute Nerven - und hier immer gerne den Frust von der Seele schreiben! :)

    Solange Du einen anderen Frontera als kostenlosen Leihwagen hast, würde ich gar nichts tun, sondern entspannt abwarten. Spart Deinem eigenen Fahrzeug Kilometer und Verschleiß… Sollen sie sich doch ein Jahr lang spielen, wenns sein muss. Hast Du ein Jahr lang ein fremdes Auto ohne Kosten gefahren!

    Und irgendwann werden sie Dein Auto repariert haben müssen, wenn sie ihren Frontera jemals wiedersehen wollen!

    Alternativ Frist setzen für Nachbesserung, wenn nicht möglich auf Wandlung gehen usw. Kann man machen, durchaus auch erfolgreich, muss man aber wollen und durchziehen. Solange Du einen gleichwertigen Leihwagen hast, würde ichs nicht tun (sondern ggf. erst dann, wenn sie ihn wiederhaben wollen, ohne Deinen repariert zu haben).


    PS: Ja, vielleicht könnte ein Mod mal alle entsprechenden Threads zusammenfassen?

    Bei mir das gleiche hinten. Wenn da jemand saß, „entdrehe“ ich inzwischen routinemäßig den benutzen hinteren Gurt, damit der nicht an der hinteren Türe klappert.

    Ja. Auch die Datenübermittlung vom Fahrzeug (Standort, KM-Stand usw.) funktionieren seit heute auch nicht. Scheint Komplettausfall zu sein.

    Hier im Forum hat jemand heute schon vom Opel-Support die Antwort erhalten, sie hätten bzgl. Vorklimatisierung einen "globalen" Ausfall. Der bezieht sich dann offenbar nicht nur aufs Klima...

    ...Wenn sich das Auto wirklich an meinen sparsamen Fahrstil anpassen würde, hätte es die Reichweite längst auf 400 km oder sogar darüber hinaus optimieren müssen. Hat es aber nicht.

    ...

    es ist einfach frustrierend, wenn die Anzeige von sonst gewohnten 400 km auf einmal auf 395 km sinkt.

    Ohne der Antwort von Achim vorgreifen zu wollen:

    Bei Vollladen geht der Reichweitenrechner von einen fest hinterlegten Verbrauch aus - der bei einem neuwertigen Akku mit voller Kapazität (sprich SoH von 100%) exakt 400km ergibt.

    Wie weit Du damit wirklich kommst, liegt natürlich am Fahrstil.

    Wenn der SoH im Lauf der Zeit und der Ladezyklen nun sinkt, hat der Akku logischerweise weniger Kapazität. Und damit sinkt bei dem fix hinterlegten Verbrauch der angezeigte Reichweitenwert nach dem Vollladen.

    Nun unterscheiden sich 400 und 395 um ein gutes Prozent. Das heißt, bei 99% SoH "wackelt" der Wert zwischen der 400 und 395 km Anzeige.

    Mein Rat: Mach Dir keine Gedanken: LFPs verlieren anfangs rel. schnell ein paar % SoH, das ist normal und bei jedem Akku so. Danach wird der SOH-Abfall viel langsamer.

    Etliche Hersteller "verstecken" das aber vor dem Kunden, indem sie die Anzeigewerte manipulieren (sprich den Akku als kleiner ausgeben als er ist, damit sie trotz anfänglichem Verlust weiter den unveränderten, vollen Wert anzeigen können).

    Opel zeigt beim 54kWh-Modell eben technisch korrekt an.

    Am Ende ist es aber nur eine Zahl als Richtwert. Deine Reichweite bestimmst Du mit Deinem Fahrstil.

    Wir hatten dieses Thema im Winter schon mal, da ging es um den Verbrauch der Heizung - ist aber bzgl. Kühlung das gleiche:


    Es liegt an der Lüfterpower-Einstellung. Und wenn Du von "volle Puste" schreibst, ist das garantiert der Grund für den hohen Verbrauch.

    Warum?

    Weil die ganze viele Luft, die durch Deine hohe Lüfterdrehzahl gekühlt werden muss, ja aus dem Auto durch die Zwangsentlüftungen hinten (ist bei jedem Auto so) wieder ausströmt. Damit "verlierst" Du viel gekühlte (oder im Winter beheizte) Luft nach draußen.

    Der Trick ist, den Lüfter auf so klein wie möglich eingestellt zu haben - und dafür lieber die Temperatureinstellung höher (bei Heizung im Winter) oder tiefer (bei Kühlung im Sommer) einzustellen, damit die Innenraumtemperatur wieder passt.


    Das ergibt - bei der Heizung - einen (damals wirklich gemessenen, nicht nur vermuteten) Unterschied von etlichen kW (ich meine es waren bis zu 5 kW Differenz). Bei der Kühlung ist es durch die höhere Wärmepumpeneffizienz im Vergleich zum simplen Elektroheizer natürlich weniger, aber sicher auch noch bis zu 2 kW Unterschied (bei letztendlich gleicher Innenraumtemperatur)...