Beiträge von Tom ate

    Mal ausgerechnet: Wenn es sich um einen 44 kWh Akku handelt sind 80%-48% = 32% Verbrauch macht 14,08 kWh auf die 70 gefahrenen KM.

    Also 20,11 kWh umgerechnet auf 100 KM, soo viel finde ich das jetzt nicht.

    Nun ja, für Sommer im Flachland wäre da schon noch Potential nach unten. Aber Du hast natürlich recht, auch bei diesem Verbrauch hätte es problemlos gereicht ohne Nachladen. Aber auch daran muss man sich erst gewöhnen: Dass man den Akku auch durchaus leerer fahren sollte, als man das ggf. vom Verbrenner gewohnt war (wenn man jemand von der Sorte "nie unter ¼ Tank kommen" war), einfach um am Stück weiter zu kommen - und ggf. an der Ladesäule schneller zu laden! Und wie viele von uns sind denn jemals mit leerem Akku liegengeblieben? Ich wüsste niemanden, selbst nicht die hartgesottenen, die auch noch "unter 0" ein Stückchen weiterfahren...

    Auch von mir: Mein herzliches Mitgefühl - und toll, dass Du so schonungslos offen von Eurer ersten Tour erzählt hast! Und noch toller, dass Dein letzter Satz darauf hindeutet dass Du weiter gewillt bist, diese anfängliche Abenteuer weiter zu bestehen! :)


    Ohne jeden Ansatz von "Belehrung" würde ich gerne Deine einzelnen Absätze oben durchgehen, einfach nur um Dir/Euch ein bisschen über die anfänglichen Hürden zu helfen:


    - ich verstehe Euren Ausflug so, dass er ca. 150km umfasste. Das wäre problemlos komplett ohne Laden möglich gewesen! Denn gerade wenn Du mit Deiner noch kritischen Frau unterwegs warst, ist auswärts Laden immer eine Zusatzchallenge - vor allem wenn man noch unerfahren ist. Übe das auswärts-Laden am besten ohne Frau und Hund. Ist stressfreier für Dich, und besser für Frau und Hund. Wenn Du dann mal erfahren bist und Dich auskennst, strahlst Du auch viel mehr Souveränität aus - und irgendwann wird aus dem Laden erfolgreiche Routine...


    - Klimaanlage: Nein, die treibt den Verbrauch nur wirklich minimal hoch (Heizung im Winter ist ein relevanter Faktor, aber Klima im Sommer so gut wie nicht). Ihr habt nicht wegen der Klima so viel mehr verbraucht als erwartet, sondern, vermute ich, weil Du vielleicht noch einen "Verbrenner-Fahrstil" hattest. Ich weiß nicht, ob Du eine Verbrauchsanzeige im Fahrzeug hast. Falls ja, spiele Dich (am besten auch wieder allein) damit, welche Geschwindigkeit sinnvoll ist, wie viel beschleunigen notwendig ist usw. Selbst wenn Du mit großem Abstand einfach nur einem flotten LKW hinterherfährst, also ganz auf Überholen verzichtest, bist Du am Ende schneller am Ziel, wenn Du damit einen Ladehalt einsparst.


    - Ladebetreiberchaos: Ja, da ist Deine Erfahrung leider "Normalität": EnBW ist ein großer Betreiber, EWE ein anderer, Aral Pulse wieder ein anderer. Jeder möchte am liebsten, dass mit seiner eigenen Karte dort geladen wird, manchen bieten "Roaming" an, was aber teurer ist. Ich persönlich habe EnBW, EWE und Pulse (weil über den ADAC die Karte kostenlos war). Mit EnBW + EWE kannst Du quasi überall laden, aber, falls Roaming, wirds halt teuer. Wäre mir auf den ersten Strecken an Deiner Stelle egal. Im Lauf der Zeit und mit der Erfahrung optimierst Du das schon weiter - muss ja nicht alles gleich bei der ersten Fahrt sein, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!


    - Wieder zurück zum Verbrenner? Wie geschrieben, toll, dass zumindest Du nicht so schnell aufgibst. Und es ist ja auch keine Challenge, bei der Deine Frau Dich für die Probleme, die es unbestreitbar noch gibt beim Laden, verantwortlich machen sollte. Ihr beide probiert zusammen etwas ganz Neues aus! Das kann nicht gleich von Anfang an perfekt sein - aber geht das doch auch zusammen an, löst gemeinsam die Herausforderungen (nachdem Du Dich allein schon mal ein bisschen vertraut damit gemacht hast, damit ihr nicht jedes Fettnäpfchen hüpft), und dann seid auch zusammen stolz, wie gut ihr das gemeistert habt - Ihr wart in Norden, ohne einen Tropfen Fossilstoff vernichtet zu haben! Ihr seid dahingesurrt, ohne dass Euch Motorenlärm gestört hätte, ohne dass Ihr Gestank produziert habt, ohne dass Ihr beim schnellen Halt den Motor abstellen musstest, um niemanden zu stören mit Lärm und Gestank usw. Und Ihr habt die Despoten dieser Erde mit Eurem Ausflug keinen Cent reicher gemacht. Und Euch die Finger nicht schmutzig gemacht (im direkten, wie auch im übertragenen Sinn). Dafür: Glückwunsch!


    - Überzeugungsarbeit leisten: Versuche nicht Du das, sondern lass es die Zeit für Dich tun. Und geht jedesmal für das an der Tanke gesparte Geld Essen/Eiskaufen/ins Museum oder die Sauna, was Deine Frau halt am liebsten so macht...


    Und: Du bist nicht alleine! Hier im Forum sind viele ( Wallboxuser und mich eingeschlossen), die auch nicht immer Profis waren, sondern noch sehr gut wissen wie sich das bei uns anfangs angefühlt hat. Wir sind hier auch sowas wie die "anonymen Alkoholiker" - nur ohne Alkohol. Aber schon auch so ein bisschen Selbsthilfegruppe und Stuhlkreis zum gegenseitigen "Wiederaufbauen"! :)

    Gratuliere!!! Einer der ersten im Frontera-Forum - und jetzt endlich auch einen im real life!!!

    Was mich natürlich besonders freut, ist Deine Farbwahl. Weil genauso wird mein Neuer auch aussehen, und da Du ja immer schnell mit der Kamera zur Hand bist, werde ich bis dahin sicher noch viele Bilder genießen dürfen...

    Aber jetzt erst mal gutes Eingewöhnen und Losfahren - Infos gelesen hast Du über die Zeit ja nun wirklich ausführlich! :)

    Hallo zusammen,


    unser neuer Frontera gefällt mir vom Design her gut. Nur eins stört mich: das Front-Logo sollte nicht schwarz, sondern silver sein wie bei der Basis-Version Edition. Hat schon jemand das Logo ausgetausche?

    Laut meinem FOH gibt es eine Teilenummer, aber er kann es nicht bestellen. Schade, würde bei unserem silbernen GS deutlich besser aussehen :(

    Geht mir ganz genauso! Das schwarze Logo vorne auf schwarzem Grund ist in meinen Augen eine Designsünde. Würde am liebsten das silberne des alten vor der Rückgabe mit dem schwarzen des neuen tauschen... Mal den FOH fragen.

    Wie montiert man das denn ab?

    Was ich gerne wissen würde... Hat von euch schon jemand bei Stellantis "geklagt"? Bzw. druck bzgl. einer Lösung gemacht?

    Ja. Nach Gewährleistungsrecht beim Händler auf Wandlung bestanden (immer mit juristischer Beratung im Rücken, um keinen Formfehler zu machen), Zusammen mit meinem super Händler dann bei der Opel Rechtsabteilung durchgesetzt, dass sie ihn finanziell entschädigen, damit er ohne Schaden wandeln kann. Ging problemloser als befürchtet.