Meine 2 Cent dazu:
Der Frontera Electric ist mein erstes E-Auto, da bin ich vermutlich nicht der Einzige.
Vom Diesel an Reichweiten jenseits von 1000km gewöhnt, ist es eine echte Umstellung, wenn ich mir nun schon bei Fahrten ab 200km Gedanken über das Nachladen machen muss.
Meine reale Reichweite liegt jetzt im Winter geschätzt bei 210km – logischerweise bei meinem typischen Streckenprofil (eher flach als bergig), meiner Fahrweise (eher sparsam) und meinem Heizkomfort (durchschnittlich).
Ich habe gelernt, dass ich auch im Sommer nur etwa 90% der WLTP-Reichweite rausholen kann.
Ich habe gelernt, dass das Warten beim Ladestopp eben doch nervt, wenn man selbst nach Imbiss und Toilettengang immer noch 20 Minuten "totschlagen" muss, obwohl man eigentlich gerne einfach nur weiterfahren möchte.
Ich habe gelernt, dass der Hersteller des Fahrzeugs viele Kompromisse eingegangen ist, insbesondere was die Software und Sensoren angeht.
Bereue ich deswegen die Entscheidung? Nein.
Mehr E-Auto kann ich für unter 250 Euro im Monat (Privat-Leasing, inkl. Mwst., keine Förderung) nicht erwarten.