Beiträge von taz

    Ob's da Unterschiede im Verbindungsprotokoll gibt, was die einzelnen Säulen noch als zumutbare Ladeleistung betrachten?

    Eigentlich kann es der Säule doch egal sein, wie kalt es ist. Für den Ladepunktbetreiber ist es ja auch am wirtschaftlichsten, wenn das Fahrzeug schnell geladen ist und der nächste Kunde bedient werden kann.

    Deshalb würde ich den Grund für das lahme Laden im Winter zuerst auf der anderen Seite des Kabels suchen. Allerdings übersteigen Themen wie Zellchemie, LFP und BMS meinen derzeitigen Horizont. :)

    ... <X nicht wirklich dort? Spätestens zum Preis von 3 gibt es auch 1 richtig guten anderswo!

    War nur Spaß, ich fahre in erster Linie wegen des Preises zu EWE Go Säulen, nicht wegen der McDonald’s Speisen (wobei es schon praktisch ist, wenn man während des Ladens mal auf die Toilette gehen möchte).

    Und gestern war ich eh noch komplett überfressen vom Weihnachtsessen ^^

    Frohe Weihnachten zusammen! 🎄


    Für das Protokoll:

    Gestern war ich zum ersten Mal bei Minusgraden an der CCS-Säule (EWE Go 300kW).

    Es hatte -6°C und ich war zu dem Zeitpunkt bereits ca. 30km gefahren.

    Effektive Ladeleistung waren dann mickrige 24,1kW.

    Da freut sich dann McDonald’s, wenn man noch zwei Burger mehr isst, bis das Auto geladen ist… :saint:

    - SOC: Da gibt es 2 Werte: den "echten", und den vom Auto ausgegebenen. Bei mir unterscheiden sie sich aktuell um 4% (Anzeige 55%, lt. BMS 59%).

    Hängt das evtl. zusammen mit der in Home Assistant sichtbaren Option „Batteriewerte korrigieren“?

    Klingt für mich auf jeden Fall so, als gäbe es einen „rohen, physikalischen Wert“ und einen „logischen, effektiven“ Wert.

    Ob in diesem Delta wohl auch der Unterschied zwischen „technisch Null“ und „chemisch Null“ enthalten ist?

    Das erinnert mich irgendwie an den Konturenstecker vom Haartrockner, der aufgrund seiner Form nur in die große Schuko-Steckdose (und nicht in die kleine Euro-Steckdose) passt, obwohl er keinen Schutzkontakt hat.

    Wild spekuliert – eventuell möchte Ora durch das Kabel eine gewisse unterstützte Mindestleistung erzwingen?

    Ich wäre ein Kanditat dafür. Erst einmal interessiert mich wie sich die Batterie im Laufe der Zeit verändert. Die andere Sache für was ich das gerne Nutzen möchte, wäre die aktuellen Verbrauchsdaten in ABRP zu haben.

    Ich habe hier gerade etwas zur Verknüpfung mit ABRP geschrieben, allerdings etwas fummelig über Home Assistant. Vielleicht ist das ja eine Option für dich BMK1?

    Gute Frage! Kann man beim Hinterlegen der vielen fahrzeugspezifischen Parameter im ABRP auch irgendsowas in der Richtung festlegen? Weil der Effekt ist ja sicher sehr unterschiedlich bei einzelnen Fahrzeugen - zumindest bei solchen mit- und solchen ohne Akkuheizung.

    Ich habe es jetzt geschafft, über die Home Assistant Integration der Stellantis Vehicle API (siehe auch dieser Thread) ein ABRP-Token zu hinterlegen, welches nun eine Datenverbindung von meinem Frontera zu ABRP ermöglicht.


    In ABRP werden nun diese Fahrzeugwerte live (bzw. vermutlich mit einigen Minuten Verzögerung) für die Routenplanung herangezogen:

    • aktueller Ladestand der Batterie (State of Charge)
    • Referenzverbrauch bei 110 km/h (bin nicht sicher, auf welcher Basis dies ermittelt wird)
    • Batteriedegradation (vermutlich 100% minus State of Health)
    • initiale Fahrzeugtemperatur (wird laut ABRP-Dokumentation für die Berücksichtigung der benötigten Heizenergie bei Fahrtantritt verwendet)

    Ob das Vorhandensein einer Batterieheizung beim verwendeten Fahrzeugmodell einen Einfluss auf die empfohlenen Ladestopps hat oder nicht, bleibt für mich weiter unklar.

    Aber es gibt auf jeden Fall diverse sinnvolle Daten, die hier angezapft werden.


    Hier ein Screenshot, nachdem ich die Verknüfung mit ABRP eingerichtet habe.

    Die mit dem "blauen Funk-Auto-Symbol" versehenen Parameter nutzen die Live-Werte meines Frontera.


    ABRP-A-Better-Routeplanner.png