Beiträge von Wallboxuser

    Ist halt die Frage, ob man glaubt, dass der Sprit nach dem Irankrieg wieder deutlich billiger wird.


    Wenn ich übers gesamte Jahr von durchschnittlich 20 kWh/100km für Elektro ausgehe und von 6,5 Liter/100km für den Verbrenner:


    Dann macht das im weltweit teuersten EWEgo Ladetarif 12,40 EUR/100km.

    Der Sprit müsste dann unter 1,90 EUR kosten, damit der Verbrenner günstiger ist.

    Wenn Du nur an EWEgo Säulen lädst (McDonald's), müsste der Sprit sogar weniger als 1,60 EUR kosten.


    Falls der Hauseigentümer eine Wallbox zulässt und Du mit Haushaltsstrom für 0,40 Euro laden könntest, wäre der Sprit sogar erst bei weniger als 1,23 Euro pro Liter günstiger. Das hatten wir zuletzt so um 1990, glaub ich. Gemäß ADAC hat man übrigens auch als Mieter einen Rechtsanspruch auf eine Wallbox, wenn man einen eigenen Stellplatz/Garage mitgemietet hat.


    https://www.adac.de/fahrzeugwelt/wallbox/mehrfamilienhaus/

    Die Elektroversion hat weder den Motor noch das Getriebe, was hier bei manchen Probleme zu machen scheint, aber dieselbe Bauform. Innen ist sogar mehr Platz, weil der Mitteltunnel nicht vorhanden ist. Vielleicht nochmal genau überlegen, ob das Ersatzauto wieder ein Verbrenner sein muss ...

    Hatte ich heute erstmals auch. Das Fahrerfenster fuhr mehrfach nur halb runter.

    Es funktionierte wieder, nachdem Ich die Tür auf- und zugemacht und mich angeschnallt hatte.

    Ob's irgendwo einen falschen Kontakt gab, nachdem ich gestern in der Waschanlage war?

    Ich wär auch bei EWEgo geblieben, wenn die nicht noch das Geburtsdatum haben wollten. Mit Adresse und Geburtsdatum kann man schon einen schönen Identitätsdiebstahl fabrizieren, und ich traue den ganzen Anbietern nicht, dass sie unsere Daten auf Dauer sicher aufbewahren.


    ADAC Aral pulse habe ich auch überlegt, aber die haben mich weder kosten- noch akzeptanztechnisch überzeugt.

    Hallo Leute,


    jetzt zur Urlaubszeit stellt sich wieder die Herausforderung, unterwegs zu laden. Doch nicht nur zur Urlaubszeit gibt es gute Gründe, auswärts bzw. abseits der gewohnten oder heimischen Wallbox zu laden. Vielleicht hat man einen wichtigen Termin, aber der Fronti wäre mit 11 kW erst in einigen Stunden ausreichend geladen. Oder man ist den ganzen Tag unterwgs und hat nur beim Lunch oder beim Einkaufen Zeit zum laden. Oder man hat einen flexiblen Stromtarif zu Hause und muss zur Hochpreiszeit laden.


    Mich würde interessieren, wie Ihr an der Säule zahlt. Reicht die Kreditkarte, oder habt Ihr noch eine Ladekarte in der Hinterhand? Physisch oder per Handy?


    Ich als Weniglader nutze bisher die EWEgo Karte. Die kostet monatlich nix, und der Festpreis (0,52 eigene / 0,62 Euro fremde Säule pro kWh) ist zwar nicht immer günstig, aber gut kalkulierbar. Auch die Akzeptanz ist gut - bisher haben 90% der Säulen die Karte akzeptiert. Nur einige Kleinanbieter/lokale Stadtwerke konnten damit nichts anfangen. In diesem Sommer werde ich allerdings wechseln: EWEgo fordert bis Ende August eine Neuregistrierung jedes Kunden und will zusätzlich zu den Adressdaten auch das Geburtsdatum speichern. Die Einrichtung der Abbuchungsermächtigung fühlt sich extrem "fishy" an: Man soll tatsächlich während der Neuregistrierung bei EWEgo seine echten Bank-Zugangsdaten (Benutzer + Passwort) eingeben. Etwas, wovon Sicherheitsforscher dringend abraten.

    WTF ?


    Als Ersatz bin ich jetzt zu Octopus / Electroverse gewechselt. Die haben an jeder Säule individuelle Preise, die man aber in der App vorab genau nachlesen kann. Einschließlich der eventuellen Nebenkosten (Einmalgebühr, Blockiergebühr). Generell scheinen mir dort die Schnelllader teurer als bei EWEgo. Dafür sind die Wechselstromloader sehr oft günstiger als über EWEgo. Der Vertrag mit Electroverse hat auch keine Grundgebühren, und Electroverse will weder mein Geburtsdatum noch meine Bank-Zugangsdaten wissen. Denen reichem meine Kreditkartendaten. Anmeldung per Google und Bezahlen per Google Pay geht alternativ auch, füttert aber natürlich die Datenkrake Google.

    Nicht mal die eigene Adresse ist Pflicht; es reicht die Mailadresse und eine Zahlungsart zum Vertragsschluss. Nur wenn man eine physische Ladekarte bestellt, muss man eine Versandadresse eingeben.


    Toll finde ich die Electroverse-App: Man kann dort sein Fahrzeug auswählen (der Fronti ist in der Liste), und anhand von fest hinterlegten Reichweitendaten und der ebenfalls vorgegebenen maximalen Ladegeschwindigkeit (97kW) kann man eine Routen- und Ladeplanung in der App durchführen. Für meinen Fronti ist beispielsweise eine (vorsichtig geschätzte) Fernverkehrsreichweite von 227 bis 255 KM hinterlegt. Die App fügt automatisch die nötigen Ladestopps mit Dauer ein. Man kann angeblich fast jede Ladesäule in ganz Europa per App oder per physischer Karte entsperren. Wer viel bei Ionity oder Shell lädt, kann über Electroverse ein Zusatzabo mit monatlicher Grundgebühr und ermäßigten kWh-Preisen abschließen. Muss man aber nicht.


    Bin im Moment jedenfalls begeistert von den Möglichkeiten und werde in den nächsten Monaten erleben, wie das in der Praxis in der BRD und in den Nachbarländern funktioniert.

    Um es deutlich zu sagen: Electroverse ist eine vergleichsweise teure Angelegenheit und kein Preis/Leistungs Tipp. Für mich als Weniglader spielen aber andere Aspekte eine größere Rolle, wie die allgemeine Akzeptanz in Europa, die fehlende Grundgebühr, die transparenten Kosten schon vor dem Ladevorgang, und die relative Datensparsamkeit.



    Jetzt kommst Du. 8)

    Hatte ich an einem sehr heißen Tag im Juni auch schon mal, als der Fronti stundenlang in der heißen Sonne stand. Fahren ging trotzdem; hab das Auto dann im Schatten geparkt.

    Seitdem keine Probleme.


    Ich glaube, ein bisschen Gelassenheit muss der Fronti-Käufer schon mitbringen. 8)

    Bin mal gespannt, wie am Jahresende die Zahlen aussehen. Bei dem Bestellvorlauf merkt man ja erst ein halbes Jahr später, ob die Leute wegen des Ölpreisschocks (Iran-Krieg) jetzt verstärkt auf BEV setzen,und Opel davon profitiert. Im Gesamtmarkt soll es einen deutlichen Trend zu BEV geben; im Juli waren schon 30% aller Neuzulassungen in der BRD rein elektrisch. Und die dürften überwiegend vor dem Irankrieg bestellt worden sein.


    So toll scheint das Geschäft für Opel übrigens nicht zu laufen: Deren Marktanteil sank im Vergleich zum Juli 2025 um 18,1% auf einen Anteil am Gesamtmarkt von 4,4%.


    Die BEV-Welle rollt weiter
    (Bild: Achter/VCG) Das Nachfragehoch bei vollelektrisch angetriebenen Pkw hält an: Knapp 30 Prozent aller Neuzulassungen waren im letzten Monat mit dieser…
    www.kfz-betrieb.vogel.de

    Natürlich nicht. Und es ist auch vollkommen ausgeschlossen, dass es einfach zuwenig Lkw-Fahrer gibt, die kurzfristig während der Sommerferien für die Binnenschifffahrt einspringen könnten. Denn die Lkws auf deutschen Straßen fahren seit vielen Jahren ja komplett fahrerlos. Deshalb wird es für immer ein Rätsel bleiben, warum sich die Fronteras im Moment nicht bei den Händlern materialisieren.


    Kannst du eigentlich nur destruktiv, oder auch mal konstruktiv?