Live Daten via OBD für CarScanner und ABRP

  • welche Differenz/Reserve legen die im Gegensatz zu Dir/"knallharten Hund" denn an?

  • Habs nicht ausgemessen. Ca. 10%. Gefühlt ist es aber auch kein fester %-Wert, sondern abhängig vom Fahrverhalten der (gefühlt) letzten 5km! Da ist meine Berechnung (außer während der ersten paar km natürlich) stabiler, weil die gesamte Fahrt herangezogen wird,

    Frontera Electric Edition 44kWh (Spitzname „Lurchi“), Tech- & Komfort-Paket, 3-phasig, schwarz mit weißem Dach & Reling, LM-Felgen mit Allwetterreifen, 5 kg Rostschutzfett am Unterboden und in den Holmen.

    Weiterhin nur crony_3.41.12_Prod_Nav_User verfügbar.

    Bestellt 7/2024, zugelassen 5/2025.

    Unnötige und vom Hersteller an sich leicht behebbare, trotzdem inzwischen offenbar chronische Kinderkrankheiten, daher bzgl. seines Opel-Experiments ernüchterter Besitzer.

  • Ich brauche bitte mal Eure Meinung / Euren Rat in folgender Sache:

    Der Durchschnittsverbrauch und damit die Restreichweite berechne ich aktuell aus dem Verbrauch und den gefahrenen Kilometern seit dem letzten Verbinden des Dongles mit Carscanner.

    Das ist mathematisch korrekt, hat allerdings eine Unschönheit: Da der Akku ja unterhalb 5 Grad aktiv elektrisch geheizt wird, verbraucht das Fahrzeug bei "Kaltstart" im Winter wesentlich mehr Strom, als später, wenn der Akku seine 5 Grad erreicht hat und die Akkuheizung abgeschaltet wird.

    Bedeutet: Anfangs gibt es einen unnatürlich hohen Verbrauch, und damit eine sehr geringe Restreichweitenberechnung.

    Wenn die Akkuheizung dann deaktiviert ist, normalisiert sich der Verbrauch, und die Restreichweite steigt langsam, weil der Einfluss des anfänglichen Mehrverbrauchs nach und nach irrelevanter wird.

    Irgendwann gibt es dann einen Punkt, bei dem der Einfluss ungefähr nur noch so groß ist wie der Akkuladungsverlust durch die Fahrt. Dann "steht" die Restreichweite.

    Und dann überwiegt irgendwann der Fahrverbrauch, und die Restreichweite sinkt, wie man das von einer Reichweitenanzeige während der Fahrt auch erwarten würde.

    Mathematisch ist alles korrekt, aber eine anfangs sehr geringe Reichweite, die während der Fahrt dann zuerst steigt, dann verharrt, und dann wieder sinkt, ist einem unbedarften Fahrer natürlich nicht einsichtig.


    Nun überlege ich, wie ich dieses Verhalten verbessern kann.

    Idee 1): Ich starte die ganze Durchschnittsverbrauchs- und Reichweitenberechnung erst, wenn der Akku 5 Grad hat und somit die Heizung deaktiviert ist.

    Bedeutet: Die ersten bis zu 20min. einer Fahrt (bei strengem Frost, sonst kürzer) gibt es keine Anzeige. Danach allerdings gibt es gleich eine korrekt hohe Reichweitenanzeige, die dann auch gleich korrekt während der Fahrt sinkt.


    Idee 2): Ich starte die Berechnungen - wie heute - gleich zu Beginn, und resette sie automatisch während der Fahrt, sobald die 5 Grad erreicht sind.

    Bedeutet: Anfangs Anzeige von hohem Verbrauch und niedriger Reichweite. Dann plötzliches "Umspringen" der Reichweite und des Verbrauchs, sobald die Heizung deaktiviert ist.


    Idee 3): Ich starte die Berechnungen zwar sofort, rechne aber den Akkuheizungsverbrauch raus und gebe Verbrauch und Reichweite ohne Akkuheizung an.

    Bedeutet: Ab Beginn der Fahrt eine hohe Reichweite und ein "niedriger" Verbrauch, was in sich logisch wirkt, aber halt anfangs nicht die ganze Wahrheit widerspiegelt.


    Idee 4): habe ich nicht, vielleicht habt Ihr eine noch bessere Idee?


    Oder so lassen, wie es ist (mathematisch komplett korrekt, aber ggf. verwirrend)?


    Bitte denkt mit mir drüber nach und lasst es uns hier ggf. diskutieren, wenn Ihr Spaß an sowas habt, und bitte schreibt, welche Idee Ihr für die "Beste" haltet.

    Danke!!

    Frontera Electric Edition 44kWh (Spitzname „Lurchi“), Tech- & Komfort-Paket, 3-phasig, schwarz mit weißem Dach & Reling, LM-Felgen mit Allwetterreifen, 5 kg Rostschutzfett am Unterboden und in den Holmen.

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  • Idee von mir dazu, falls das möglich ist:


    Für den Fahrverbrauch den Durchschnittswert seit Beginn der Fahrt nehmen.

    Für den Verbrauch der Nebenverbraucher wie Fahrgastraum-Heizung, Akkuheizung usw. den Momentanverbrauch nehmen.

    Diese beiden summieren und daraus die restliche Reichweite berechnen.


    Dann bekommst du beim An- und Ausschalten der Verbraucher (auch beim automatischen Abschalten der Akkuheizung) einen Sprung in deiner Anzeige.

    Siehst aber auch z.b. die Auswirkung der Temperatureinstellung direkt. (So ist das beim E-Hyundai meines Kollegen auch)


    Hoffe das war verständlich erklärt 8o

    Vorführ-E-Frontera EZ 05/25, übernommen 11/25 für 48 Monate. 44kWh, GS ("alte" Basisausstattung inkl. Sitzheizung, nur 1Ph Lader...) + Technikpaket, Canyon-Orange

  • Mir fällt dazu dieser Artikel zum Renault Scenic Electric ein, den ich neulich gelesen habe:

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/renault/renault-scenic-electric/


    Renault zeigt gleich drei (auf jeweils unterschiedlichen Annahmen/Berechnungen basierende) Restreichweiten an.

    Eine davon bezieht sich explizit auf eine geringe Außentemperatur (+5°C).


    Renault-Scenic-E-Tech-im-Test-Wie-gut-ist-der-Elektro-Van-.png

    Frontera Electric GS, bestellt Januar 2025, abgeholt Juni 2025

  • Ist verständlich, und finde ich eine super Idee, auf die ich noch überhaupt nicht gekommen war! Danke!! 🌷


    Müsste, soweit ich das spontan überblicken kann, mit Carscanner eigentlich machbar sein - wenn auch ein bisschen tricky... Ich werde es kommende Wiche auf jeden Fall versuchen!

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  • Danke für den Link!

    Interessante Idee!

    Aus meiner Sicht drückt sich Renault damit aber um eine klare und trotzdem realistische Aussage herum, und verlagert die Deutung auf den Fahrer, der sich dann ggf, fragt: Ja was nun??

    Mein Ziel ist daher eher 1 Wert, der aber möglichst gut passen soll...

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