Opel Frontera Electric Verbrauch - Test reale Reichweite - Akku laden - Ladeleistung AC & DC

  • Auf einer normalen Autobahn konstant 100 zu fahren stellen aus psychischer Sicht eine erhebliche Herausforderung dar, dazumal man von allen überholt wird und sich mit der Zeit das Gefühlt einstellt, dass man beinahe steht. So ist es mir zumindest an einem Sonntag ohne LKW's auf der italienischen Autobahn ergangen.

    Das ist m.E. reine Einstellungssache. Die 100 überschreite ich nur, wenn ich jemand noch langsameres überhole oder vor einer Auffahrt auf die linke Spur wechsle um den Auffahrenden Platz zu machen.


    Am liebsten fahre ich auf holländischen Autobahnen. Dort gilt generell Tempo 100. Himmlisch.

    Frontera Electric Edition - Tech-Paket - Komfort-Paket - Alufelgen mit Ganzjahresreifen - 3phasiger Loader - EZ 05/2025 - Kanyon Orange

    Elektrisch fahrn is wie wennze schwebst. Einfach geil.

  • Hier mal wieder eine schöne Ladekurve von meinem Frontera Extended Range von 12% auf 80% - Urlaubsfahrt am Wochenende bei 23°C und nach langer Autobahnfahrt mit konstant ca. 110 km/h

    an einer Aral Pulse 300 kW Ladestation:


    32 Minuten für fast 42 kWh. Im Durchschnitt fast 80 kW !!!

  • Also ich finde es super, dass hier reale Ladekurven eingestellt werden ( auch wenn mich die Woge der Begeisterung nicht wirklich ergreifen mag))


    Zwei Fragen hätte ich noch:

    1. wie war denn der Verbrauch bei 110km/h?

    2. Die Ladesäule zeigt 42kWh, was zeigt denn der Frontera, also wie groß sind die Ladeverluste?

    Gruß

    Frontera Ultimate 54 kWh, Winterpaket.

    Bestellt

  • 1. Verbrauch lag bei 15.8 kWh/100km

    2. Für mich nicht relevant. Ladeverluste an DC ist ja immer da bei jedem Auto. Auto war danach auf 80% und gut ist.

    Was soll da der Frontera anzeigen ? Reichweitenanzeige in km ist eh absolut ungenau. Schaue nur auf den Ladestand in Prozent während der Fahrt. Und zwischen 15% und 85% in der Anzeige im Auto rechne ich 5% hinzu, weil das ja eh nicht stimmt (Frontera hat LFP, somit Prozentangabe im Auto eher konservativ angegeben im Vergleich zur realen Ladekapazität).

    Damit schätze ich meine Reichweite ab.


    Komme also im Ladebereich von 15% bis 80% immer auf der Autobahn ca. 220 km weit bei 110 km/h im C Modus (wegen segeln) und mit Tempobegrenzer.


    Vielleicht noch als Info: bei 120 km/h liegt der Verbrauch bei 17.5 kWh und bei 130 km/h bei 20.2 kWh. Diese Werte habe ich aus der Anzeige im Auto. Dabei wichtig: damit die Anzeige vom Durchschnittsverbrauch stimmt, muss immer nach dem Laden und starten des Autos der Wert resettet werden. Lässt man die immer mitlaufen (also mehrere Ladevorgänge und Starts über mehrere Tage/Wochen) kommen auf Dauer Werte zustande, die absolut unrealistisch sind.


    Nachtrag zu den Ladeverlusten: hab mal grob folgendes ausgerechnet. 68% wurden nachgeladen. Beim 54er Akku sind das 37 kW. Verlust also 5 kW. Da ich die Werte nicht per OBD Dongle direkt ausgelesen habe, sind das nur ca. Werte. Lüfter lief im Auto auf Hochtouren und Wärme aus dem Motorraum war schon enorm. Da ist in der halben Stunde schon einiges in "warme Ladververlust-Luft" umgewandelt worden.

    Ebenso die Ladesäule.

    Wird dieser Verlust auch dazugerechnet vom Anbieter oder erst die gelieferten kW ab Ausgang zum Auto ?

    Frontera Electric GS Extended Range - Tech-Paket GS - Alufelgen mit Ganzjahresreifen - Khaki Grün mit schwarzem Dach.

    Bestellt: 28.07.2025, Zulassung: 30.12.2025

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  • Den Verlust muss man leider mitbezahlen....deshalb wird er ja in den WLTP Verbrauch mit eingerechnet.

    Kurz: mitbezahlen ja (im Ladepreis versteckt einkalkuliert), aber in der Anzeige nicht enthalten !!! Angezeigt wird die kW, die am Ladestecker am Auto ankommen, nicht was vorher passiert.

    Das war meine eigentliche Frage. Das ist für mich für die Verbrauchsberechnung ja relevant.


    Der Verlust an der DC Ladesäule wird nicht gezählt. Die Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom an der DC Ladesäule (desshalb wird die auch warm und man hört den Lüfter der Ladesäule) geht nicht in den gelieferten Zählerstand an der Ladesäule ein. Das wird pauschal preislich in den Ladestrompreis einkalkuliert. Die Ladeverluste liegen bei ca. 20% und mehr -> siehe Video ab Minute 3:00 und ab 5:15.


    Beim AC macht ja da Auto die Umwandlung und hat dementsprechend Ladeverluste (10% bis 15%). Die sind im WLTP eingerechnet.


    Fazit: Zuhause an AC sind die angezeignet kW in der Wallbox (geladener Strom, der im Auto ankommt und in der Wallbox angezeigt wird) höher als an der öffentlichen DC Ladestation. In Wirklichkeit ist DC aber in der

    Summe mit mehr Ladeverlusten behaftet, sind aber nicht anzeigbar und nur relevant für die Berechnung der KOSTEN. Aber das ist ja bekannt. DC ist und bleibt einfach teuerer als zuhause.


    Quelle: EnBW


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  • Also ich finde es super, dass hier reale Ladekurven eingestellt werden ( auch wenn mich die Woge der Begeisterung nicht wirklich ergreifen mag))

    was ist denn dein Kummer?.....der Vergleich zu einem 800V-System a la smart #5, Mercedes MMA,...? ;)

    Frontera-C Hybrid, probegefahren, Fortsetzung folgt...



  • Also zunächst mal klar gestellt. mit den Ladeverlusten oben haben wir uns wohl Missverstanden, mich interessieren nur die DC-Dc Verluste, die scheinen mir mit 5kWh ziemlich hoch, da habe ich aber keine Vorstellung wie das bei andern E Autos so ist.

    Den Verbrauch bei 110km/h finde ich top.

    Warum ich die Ladekurve nur mäßig finde: Die Anfangsvorrausetzung scheinen zunächst optimal zu sein. Der Ladepeak von 2C wird wohlwollend betrachtet annähernd sofort erreicht, dafür aber nur ca. 6-7 Minuten gehalten, dann geht es in Stufen relativ schnell wieder bergab. Grund dafür ist das wohl fehlende Thermo Management, was den Akku wohl weder ausreichend kühlt noch heizt (wenn es notwendig ist).


    Ist euch schon aufgefallen, dass Opel jetzt nur noch einen 52kWh Akku kommuniziert?

    Gruß

    Frontera Ultimate 54 kWh, Winterpaket.

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