Beiträge von Tom ate

    Erstmal: Willkommen hier!!

    Dann ist Deine Ladestatus-Kontrolleuchte tatsächlich defekt.

    Bei der kann der "Rahmen" in verschiedenen Fsrben leuchten, um Stati anzuzeigen.

    Und das "-"-Zeichen in der Mitte des Rahmens kann rot leuchten, um einen verriegelten Ladestecker anzuzeigen.

    Guter Einwand - das hatte ich nicht bedacht! :(

    Ich fürchte, es geht auch während des Ladens tatsächlich nicht.


    Nochmals zu Deiner Ursprungsfrage: Darf ich rückfragen, warum Du während des Ladens den Ladestand abfragen möchtest?

    Evtl. um ihn nicht vollzuladen? Das könntest Du ggf. auch über die in der Wallbox programmierte Lademenge oder Ladedauer steuern - wäre bei unseren LFP-Akkus aber kontraproduktiv...


    Oder aus einem anderen Grund?

    Ich denke, dieses "Zahlenrätsel" kann ich auflösen!


    Aber zuerst meine Kommentare zur Gesamtsituation:

    - Wir brüten gerade wirklich über den gleichen Punkten! Ist total toll zu wissen, dass ich nicht alleine bin! :)

    - Meine Batterie hat ebenfalls lt. "Capacity"-Sensor nur so ca. 35kWh - obwohl in der Fahrzeugdoku 44kWh stehen! Wo sind die restlichen 9kWh??

    - Extra zu betrachtende Verluste kann es aus meiner Sicht bei dieser Art von Betrachtung nicht geben: Weil egal wer der Verbraucher auch sein könnte (Motor, Akkuheizung, der Klabautermann) - alle würden sich ja aus der einzig verfügbaren Energiequelle bedienen müssen: Und weil Du ja die (entweder absoluten, oder relativen, ist in diesem Zusammenhang aber egal) Unterschiede der Batterieladestände vor und nach Deiner Fahrt betrachtest, ist hier unerheblich, ob es noch irgendeinen unbekannten Verbrauchen geben könnte - sie alle hätten aus der Batterie gesaugt und wären daher in der Ladestandsabnahme enthalten.


    Also:

    - die Abnahme der kWh's zu verwenden, führt in die Irre (10,05kWh vs. realen 14,37 kWh) - übrigens egal welchen Capacity-Wert man verwendet, die Abweichung ist einfach zu groß! Diese Sensoren passen einfach nicht! Oder brauchen noch einen Korrekturfaktor, wie so manche andere Sensoren auch.

    - wie ich aber sofort auf plausible Werte komme ist, indem ich die SOC-Differenz nehme (VCU: 33,7%; BMS: 31,3%). Und wenn ich diese Werte mit der nutzbaren Akkukapazität lt. Typenschild (44kWh) verrechne, komme ich auf 14,83 (VCU) bzw. 13,77 (BMS) kWh Verbrauch. Genau in der Mitte von Deiner Ladung von 14,37kWh (ich weiß, da ist eine 12%-Annahme dabei, aber trotzdem, es trifft schon mal nicht schlecht).


    Jetzt müsste man noch den Decrease des Akkus von den 44% abziehen (der Sensor "SOH-decrease" zeigt bei mir aktuell allerdings schon 6,9% an, was ich nicht glaube bzw. hoffe). Da wäre also noch zu überlegen, wie man den SOH sinnvoll misst oder zumindest schätzt).


    Daher: Ich denke, einen der beiden SOCs, bezogen auf 44kWh abzgl. SOH, wäre die momentan plausibelste Vorgehensweise. Welcher der beiden SOCs der korrektere ist, kann man aus Deinen Werten oben, weil durch die 12%-Annahme verwischt, noch nicht eindeutig sagen. Ganz pragmatisch könnte man anfangs auch einfach den Mittelwert der beiden nehmen, um den Fehler zumindest zu minimieren?

    Ist beim Elektro exakt genauso.

    Wichtig noch: Im Menu taucht der TMPS Menupunkt nicht immer auf (Bin nicht mehr ganz sicher, aber glaube aus dem Gedächtnis, nur wenn "ready" NICHT leuchtet).

    Ich habe meinen Frontera electric seit September. Er wird für alltägliche Kurzstrecken (90% unter 10 km) benutz. Wir sind jetzt 3500 km gefahren. Heizung bei 20.5 Grad Lüftung Stufe1. Wir haben für diese Strecke 868 kW geladen somit ergibt sich ein Verbrauch von 25,1 kW/100km.

    Das ist schon viel denke ich. Es ist ja somit nur eine praktikable Reichweite von 150 km möglich. ;(

    Bei Dir treiben die Kurzstrecken den Winter-Verbrauch hoch. Innenluft-heizen sowie 12V-Batterie ständig nachladen halte ich (nur Ferndiagnose) für Deine größten sonstigen Verbraucher.


    Außerdem hast Du einen Rechenfehler:

    Für die Kostenrechnung musst Du natürlich die Ladeverluste mitrechnen.

    Für die Reichweite sind diese aber irrelevant.

    Hallo Tom,

    ich bin ja auf dem selben Stand wie du mit meinem EZL-Datum und somit den Features in der App.

    Für mich wäre es MEGA wichtig den Batteriestand über die App zu bekommen, ohne das PLUS Abo abschließen zu müssen. Zwecks Einbindung in Smarthome...

    Hältst du es für irgendwie möglich, das zu erreichen über den Support? Lieb fragen z.B.?

    Ich glaube, lieb fragen kann man vergessen. Stellantis zuckt da nicht mal.

    Also entweder zahlen (inzwischen 9,99 Euro pro Monat statt früher 8), oder evtl. mit Wifi-OBD2-Dongle (wifi wg. Reichweite, falls das für Dich ausreichend wäre) und dann über OBD2-App auslesen?

    Oder Wagen verschrotten und neuen mit der Funktion und mit Prämie kaufen?? ;)

    Bzgl der verschiedenen Socs:

    VCU-Soc: Das, was man im Cockpit sieht, ist exakt das Verhältnis zwischen den beiden BMS-Werten "Capacity" und "Actual".

    Meine oben erläuterte Kalkulation entspricht, wenn ich das beim Fahren richtig mitverfolgt habe, exakt dem VCU-Soc. Ich bin gerade nicht sicher, glaube aber fast, da gibt es ebenfalls einen fertigen Sensor mit diesem Namen im Carscanner. Bräuchte man also nicht mal selber rechnen. Frage ist nur, welche Gesamtkapazität man annimmt, um aus der Differenz zweier VCU-Soc-Werte dann den Verbrauch in kWh abzuleiten: Die "Capacity" (falls ja zu welchem Zeitpunkt?) Oder fest 44kWh abzgl. dem Sensor "Decrease"?


    BMS-Soc: der vom BMS ausgegebene Soc-Wert. Der weicht, je weiter man von 100% runtergeht, um so mehr vom VCU-Soc ab, sprich zeigt zunehmend mehr als der VCU-Soc an. Bei ganz niedrigen Ladeständwn bis zu fast 10%.

    Sprich, wenn der VCU-Soc 0 ist, weil "Actual" 0 ist, dann hat der BMS-Soc noch etliche Prozente. Habe mich noch nicht getraut, das final auszuprobieren, ob der "Actual" dann negativ wird (wäre ja irgendwie schräg!), oder bei 0 einfach verharrt, oder der BMS-Soc dann urplötzlich ebenfalls auf 0 springt und der Wagen stehenbleibt. Wie das BMS diesen BMS-Soc errechnet: Keine Ahnung!

    Ich darf meinen Hut ganz tief vor Dir ziehen!

    Du hast es mit diesen Formeln tatsächlich geschafft, die Variablen-Geheimnisse zu entschlüsseln!

    Ja, es funktioniert hervorragend und zuverlässig - und meine oben beschriebenen Ideen sind völlig unnötig, mittels "Trennen" und dann wieder "Verbinden" startet die Berechnung neu (ganz ohne Aktions-PIDs)!

    Der Wert ist auch plausibel, und mathematisch korrekt.

    Inhaltlich stimmt er aus meiner Sicht trotzdem noch nicht so ganz, weil Du ja den anfänglichen Batterie-Füllstand sicherst und dann mit dem jeweils aktuellen Füllststand in Beziehung setzt.

    Problem dabei: Die jeweils angezeigten kWh sind nicht fixe, absolute Werte (wie es z.B. "Liter" im Benzintank sind), sondern zumindest temperaturabhängig (sieht man daran, dass der "Capacity"-Wert (also der "Höchstfüllstand" der Batterie mit der Temperatur (und evtl. noch weiteren Parametern) signifikant volatil ist.

    Er steigt mit steigender Batterietemperatur.

    Wenn nun der Wagen heute morgen bei -10 Grad startete, und hierbei die aktuellen kWh der Batterie speicherte, und die während der Fahrt dann um 18 Kelvin anstieg (damit das Batterievolumen "größer" wurde), dann spiegelt die Differenz zwischen Start-kWh und aktueller kWh nicht den Verbrauch wieder, sondern täuscht einen zu niedrigen Verbrauch vor.

    Ich überlege noch, wie man das korrigieren könnte: Evtl. indem man nicht den Absolutwert bei Start speichert, sondern das Verhältnis von "Capacity" zu "Actual" - also eine Art SoC.

    Und während der Fahrt, bei steigender "Capacity", aus dem anfänglichen Verhältnis und dem aktuellen Verhältnis die inzwischen "fehlenden" kWh errechnet?


    Wie auch immer: Ganz großes Kino, was Du da herausgefunden hast!!