Beiträge von Tom ate

    P.S.: Mein Elektro-Fronti hat ja den großen Akku im Unterboden. Darum habe ich bisher immer auf Unterbodenversiegelung verzichtet (= heißes Wachs auf den Akku). Weiß jemand, ob das beim E-Fronti gefahrlos möglich ist, oder ob es sonstige Nachteile haben könnte?

    Ist völlig unkritisch: Der Akku ist ja in Metall eingepackt, das verteilt die Wärme so schnell, da werden die Batterie-Zellen kein bisschen warm davon werden.

    Und selbst falls doch: LFP ist nicht wärmeempfindlich. Würde also - selbst wenn - nichts passieren.

    Jetzt bin ich doch verwirrt.

    Der einphasige Loader wird doch mit 7,4 kW beworben; das wäre dann eine Phase an 32 Ampere. Deshalb war ich davon ausgegangen, dass auch die drei Phasen mit 32 Ampere beschickt werden können. Ist diese Annahme falsch?

    Ja, Deine Annahme ist leider falsch:


    - der serienmäßige Lader mit 7,4kW max. ist ein 1-phasiger Lader mit max 32A.

    Eine 22kW-Wallbox hat 32A. 1 Phase mit 32 A = 7,4kW.

    Eine 11kW-Wallbox hat 16A. 1 Phase mit 16A= 3,6kW.

    Der serienmäßige Lader lädt also an einer 11kW-Wallbox nur mit 3,6kW; erst an einer (genehmigungspflichtigen, wegen Schieflast) 22kW-Wallbox mit 7,4kW.


    - der optionale 11kW-Lader hat 3 Phasen, aber nur max. 16 A. Macht 11kW. Und zwar egal ob an 11kW oder an 22kW-Wallbox.


    Dass Du mit Deinem 3-Phasen-Lader nur 9,5kW pro Stunde geschafft hast, ist entweder eine Messungenauigkeit, oder die Aldi-Wallbox hat halt nur ca. 14-15A gebracht.

    Nein, nicht beim Opel-Händler, sondern selber zusammen mit meinem Bruder. Wir versiegeln schon seit Jahrzehnten alle unsere Autos, und sind bei Mike Sanders gelandet, weil für unseren Eindruck am besten: Das ist ein reines Fett mit einem Schmelzpunkt von ca. 70 Grad, das aber nie komplett austrocknet, vorhandene Feuchtigkeit unterwandert und mit der Zeit in die kleinsten Lücken rein"fließt/diffundiert". Selbst nachträgliche Beschädigungen (Wagenheber, Aufsetzer auf Feldweg usw.) "heilen" dadurch mit der Zeit. Unser ältestes Fahrzeug, damit behandelt, ist unser Wohnmobil mit inzwischen 24 Jahren und (obwohl Ford Transit), weiterhin komplett ohne Rost. Und den haben wir erst nach 3 Jahren behandelt. Aber vorhandener Rost kann halt auch nicht weiterrosten, wenn ihm durch das Fett der Sauerstoff fehlt.

    Wir denken, das schafft keine Versiegelung, die austrocknet.


    Daher: Ja, wenn Du mit Fett versiegeln lässt, macht ein Winter nichts. Wenn Du aber z.B. mit Bitumen (oder irgend einem anderen streichbaren und aushärtendem "Unterbodenschutz" versiegeln lassen würdest - dann wäre das aus meiner Sicht nicht gut. Weil der Rost unter dem Unterbodenschutz weiter arbeiten würde - Du siehst es die ersten Jahre dann blos nicht mehr, und später ist der Schreck (und der Schaden) um so größer.


    Ein Preis von 300 bis 400 Euro kann auch nicht sonderlich viel sein, denke ich. Daher fürchte ich, das ist einfach "aufpinseln". Werden denn wenigstens die Hohlräume bei der Gelegenheit auch ausgespritzt - mit was auch immer?


    PS: Mike Sanders aufzutragen ist eine richtig üble Arbeit: Das Fett muss im Topf erhitzt werden, dann heiß in eine Sprühkartusche umgefüllt werden, dann damit und mit Kompressor-Druckluft auf Fahrzeug-Unterboden, und mit Lanze in Hohlräume, in heißem Zustand eingespritzt werden. Bei uns liegt dabei immer einer unter dem Auto, und der andere "kocht" auf dem Campingkocher das Fett, füllt ein, reicht an usw., damit der Liegende nicht ständig rauskrabbeln muss. Der schaut danach auch aus wie eine frisch frittierte Pommes. Ungelogen. Trotz "Kopftuch" 3 x Haarewaschen mindestens. Klamotten unrettbar verloren - wegwerfen. Und natürlich alles weiträumig abdecken, vor allem den Boden unterm Fahrzeug. Weil wenn da erst mal Fett draufgetropft und dann erstarrt ist, hat man Jahrelang eine Rutschbahn.

    Ich glaube, wenn man dies machen ließe, wäre man mindestens und zu Recht 1.000 Euro los. Dafür hat man ein Autoleben lang ruhe. Bzw. das Auto lebt (vom Rost her) ewig.


    Du siehst, ich bin Fan. Aber sicher gibt es auch viele andere gute Methoden. Ich glaube allerdings nicht, dass eine andere ohne jede Nacharbeit 20+ Jahre ohne Nacharbeit hält.

    Leg Dich mal drunter. Da ist nicht viel gemacht.

    Ich habe meinen daher direkt nach Kauf mit Mike Sanders Behandeln lassen. Da gibt es aber sicher viele weitere ebenfalls gute andere Mittelchen. Ist sicher alles besser als nichts zu tun (wenn man ihn gekauft hat und lange fahren will - für Leasing natürlich nicht sinnvoll).

    Zum Fernlichtassistent: Der funktioniert bei mir zuverlässig (und ja, der Sensor ist evenfalls die Kamera oben beim Rückspiegel).

    Die restlichen angesprochenen fehlenden Dinge (und weitere) sind tatsächlich so. Ist für alle hier sehr enttäuschend. Daher der hier manchmal verwendete Fachbegriff "Märchenbuch" für die Bedienungsanleitung.

    Um den Verschleiß am Fahrzeug möglichst gering zu halten sollte man folgendes beachten:

    Vor dem Losfahren sollte man erst die Fußbremse treten, dann die Feststellbremse manuell lösen und dann erst die Fahrstufe einlegen. Ansonsten wird die Feststellbremse beim Einlegen der Fahrstufe automatisch gelöst, welches den Verschleiß erhöhen kann.


    Beim längeren Warten an der Ampel oder ähnlichem sollte man die Fahrstufe N einlegen und die Feststellbremse betätigen und dann vor dem Losfahren dann wieder manuell lösen und die Fahrstufe wählen, das entlastet das Getriebe.

    Kannst Du bitte erläutern, warum das automatische Lösen der Feststellbremse beim Anfahren den Verschleiß (von was?) erhöhen soll, und warum/wie das N-Einlegen an der Ampel das Getriebe entlasten soll?

    Ich frage, weil das geht mir jetzt technisch spontan noch nicht ein.

    Ich stimme Dir komplett zu - bis auf eine Kleinigkeit: Die "Hand"-bremse zieht nach meiner Beobachtung nicht alle Bremsen, sondern nur die Bremsklötze der hinteren Bremsen fest. Die Vorderräder bleiben frei.

    Wenn das stimmt wäre

    -der P-Taster eine Verriegelung des Getriebes und damit ein Festsetzen der Vorderräder

    -Der "Hand"-bremshebel ein automatisiertes Betätigen und Festhalten der hinteren Bremse.

    Beim klassischen Abstellen mit beiden Bremsen wären damit alle 4 Räder gegen Wegrollen gesichert.

    Ich verstehe es genausowenig. Habe mir daher angewöhnt, nur mit der „Hand“bremse zu arbeiten. Den P-Knopf vor dem Fahrmoduswahlschalter ignoriere ich aktuell einfach.

    Weil beim abstellen aktivieren sich ja eh beide automatisch, und beim Losfahren deaktivieren sich beide ebenso automatisch.

    Und wenn ich am Bahnübergang länger warten muss, oder am Bahnhof beim Tochter-abholen, wenn sich der Zug verspätet, lasse ich „D“ inzwischen sogar einfach drin, ziehe nur den Handbremshebel, und warte auf das verspätete Kind. Wenns sein muss, bleibt der Wagen auch 30min. in dieser Position. Und zum Weiterfahren einfach aufs Gas/Strompedal treten reicht!

    Übrigens: Früher hatte ich zum Warten den Fahrmodusschalter auf N gestellt, dann die Handbremse, und dann gewartet. Nur geht dann nach 10min. die Heizung aus.

    Wenn ich den Fahrmodus hingegen auf D lasse, passiert das nicht und er heizt unverdrossen weiter, egal wie lang ich warten muss… Klar, das geht nur beim Elektro.

    Aber dem P-Knopf mal auf den Grund zu gehen: Ja, das würde mich auch sehr interessieren. Ob der beim Elektro bzw. Hybrid evtl. unterschiedlich funktioniert?

    In den letzten Wochen hat sich bei mir jetzt folgende Einstellung bewährt:

    - Klimaanlage auf 23 Grad

    - Ventilator auf Stufe 2 (von 8 ) bzw. "ein gefülltes Rotorblatt" auf der Anzeige

    - Von Frischluft auf Umluft umschalten, damit die bereits erwärmte Luft wieder angesaugt wird. Nötigenfalls alle 10 KM mal kurz eines der hinteren Fenster "stoßlüften", wenn die Luft verbraucht ist.

    Das ist natürlich perfektes E-Auto heizen im Winter: Wenig Ventilator, hohe Temperatur, ggf. Umluft. Warm und angenehm bei minimalem Heizstromverbrauch.


    PS: bellaluk hat ja einen Hybrid. Da ist es egal, wie man heizt, der Verbrenner hat eh mehr als genug Abwärme.