Beiträge von Tom ate

    Danke für Deinen genauen Vergleich und Deine Adleraugen! :)

    Ja, da hat Stellantis jetzt offenbar "bemerkt", dass der Frontera ja eine LFP-Batterie hat, die man anders behandeln darf und sollte als eine NMC-Batterie...

    Forenleser wissen das natürlich schon lange! ;)

    Die Tipps sind jetzt auch nachvollziehbar und richtig (wenn auch tendenziell übervorsichtig, denn 1.500km sind jetzt noch nicht sooo viele Ladungen, und 1 Woche ist nicht lang). Aber immerhin tragen die Tipps jetzt der LFP-Technik Rechnung.


    Die Empfehlung, den Wagen nicht lange bei 100% stehen zu lassen, ist im Prinzip auch richtig, aber: Die zusätzliche Alterung bei 100% ist bei LFP minimal, also hier sind die oft ja im praktischen Gebrauch unrealistischen 12 Stunden schob massiv übervorsichtig. Hier werde ich mir keine Sorgen machen, wenn er mal länger bei 100% stehen sollte. Muss ja nicht wochen- oder monatelang sein... (Wohlgemerkt bei LFP! Weil bei NMC ist das bei 100% lagern schon massiv schädlich!)


    Die Empfehlung, den Wagen nicht länger bei niedrigem Akkustand stehen zu lassen, ist aus Sicht der LFP-Batterie übrigens falsch: Ganz im Gegenteil: LFP liebt eine Lagerung bei niedrigem Ladestand. Und eine (tatsächlich schädliche) Tiefentladung wird das BMS ja hoffentlich zuverlässig unterbinden.

    Außerdem: Niemand lässt sein Auto doch länger komplett leergefahren stehen! Weil irgendwann möchte man ja wieder mal wo hin fahren - evtl. sogar spontan! - da wäre die leere Batterie ja nicht so hilfreich...

    Hier ein Vergleich beider Fronteramodelle von EV-DataBase.org:


    Elektroautos im Vergleich - EV Database
    Elektrofahrzeuge im direkten Vergleich.
    ev-database.org


    Für mich 3 interessante Findings, die wir hier ja auch schon diskutiert hatten:

    - Auch der 54kWh-Akku ist LFP (aus meines Sicht: Klasse!)

    - Der Realverbrauch beider Modelle ist unter allen Anwendungsszenarien quasi identisch (das ist schade, also offenbar doch keine effizientere Gleich- und Wechselrichterelektronik)

    beim Neuen)

    - 550kg Anhängelast beim 54er - ggü. nur 350kg beim 44er. Wäre natürlich ein riesen Fortschritt (falls wahr).


    Ob alles davon stimmt: Natürlich keine Ahnung. Aber einfach als Wasserstandmeldung, bis Achim.Haller uns Anfang Dez. hoffentlich aus der Praxis wird berichten können!

    Ich selbst finde den Frontera total spitze, sowohl was Fahrzeuginnenraum (mit drei Kids ist der hinten problemlos besetzbar, das war ein riesen Argument für uns für den Frontera), Kofferraumgröße usw. betrifft. Ich hab vorher einen Seat Arona CNG gefahren, der hatte auch "nur" 280 KM Reichweite mit Erdgas und uns völlig ausgereicht als Zweitwagen. Deshalb stört mich die Reichweite auch gar nicht so. Außerdem ist es wohltuend, dass der Frontera innen ohne technischen Schnickschnack einfach Tasten für die Klimaautomatik hat usw. Ich hatte keine Lust auf touch display hier, touch display da. Insofern ist es für mich umso ärgerlicher, weil ich von dem Fahrzeug total überzeugt bin (LifePO Akku war für mich noch so ein Argument) - und der Frontera noch dazu für meinen Geschmack richtig knackig und sportlich ausschaut und fährt. Okay, wer bisher nur Caddy und Seat Arona gefahren ist, hatte wohl auch keine besonders hohen Ansprüche :-). Ich hoffe wirklich, da ist etwas offensichtlich physikalisch defekt und kann repariert werden und dann gut is, weil ich das Auto ansonsten wirklich gerne fahre.

    Geht mir exakt genauso (davor VW Touran & Dacia Dokker) - auch das ziemlich gleiches Beuteschema wie bei Dir! :)

    Das mit dem knackigen Aussehen, sowie Deinen letzten Satz unterschreibe ich genauso!

    Echt ein Trauerspiel, dass Stellantis diese Baureihe mit Gewalt so abwertet.

    Die Sache mit dem rebooten war insoweit schon nah dran, dummerweise gibts eben keinen "hard reset" wie man das beim PC manchmal einfach macht (lange strom-aus wenn nichts anderes hilft...).

    Bei unseren beiden anderen E-Autos in der Familie (2 x Dacia Spring) gibt es ähnliches: Den „reboot“ - wie auch beim Frontera.

    Und in harten Fällen, wo auch das nichts half, haben manche Fahrer im Spring-Forum in der Not schon die 12V-Batterie abgeklemmt.

    Das hat beim Spring bisher noch immer geholfen.

    Nach dem Wiederanklemmen muss man beim Spring allerdings einen 4-stelligen fahrzeugindividuellen Pin im Touchdisplay angeben - den man zum Glück in der „MyDacia“-App finden kann.

    Beim Frontera hat sich meines Wissens noch niemand getraut…

    Diese Aussage vom Opel IT Support ist definitiv falsch.

    Der Citroen e-C3 hat ebenfalls die Crony-Software (auch identische Versionsnummer).

    Und durch eine Unaufmerksamkeit hatten die Stellantis-Helden in der MyCitroen-App (bis aufs Logo und die Farben identisch mit der MyOpel-App) für ein paar Tage, bis sie ihren Lapsus bemerkt hatten, in der App die Vorklimatisierung freigegeben. Und die e-C3 Fahrer haben in dieser Zeit erfolgreich vorklimatisiert.

    Stellantis ist sich offenbar echt für keine Lüge zu schade - oder wissen es selbst die IT-Leute dort nicht besser??

    Dein Fronti ist offensichtlich noch in der Pubertät, da macht man viel Blödsinn. Wenn selbst der Ladesäulen-Reset nicht wirkt ...


    Wie kalt und nass war es denn? Könnte der Verriegelungsstift vielleicht einfach eingefroren sein? Vielleicht muss man als Frontera-Fahrer im Winter eines von diesen chemisch selbstaufheizenden Wärmepads mitführen, das man zur Not auf die zugefrorene Steckverbindung legen kann...

    Interessante Idee, dass der Pin eingefrohrren gewesen sein könnte!

    Weitere Hypothese: Durch das dran ziehen war der Verriegelungs-Pin an den Rand des Lochs des Ladesteckers gedrückt, so dass er, so geklemmt, sich nicht mehr nach oben herausbewegen konnte.

    Dann hätte evtl. geholfen, den Stecker mit der Hand bewusst nochmals "ganz" hineinzudrücken (also das Gegenteil vom intuitiven "dran ziehen wie ein Ochse"...)

    Ich hatte bisher noch keine solchen Probleme. Wenn der Fronti lädt, dann lädt er. Ich kann die Ladung auch für ein paar Stunden unterbrechen und dann wieder problemlos fortsetzen. Wenn der Fronti voll ist, stoppt er die Ladung.


    Meine Wallbox und auch die komplette PV-Anlage ist von Solaredge, 11 kW dreiphasig. Die Wallbox ist dumm wie Brot und schweineteuer, aber lädt absolut zuverlässig. Je nach Stärke der Sonneneinstrahlung lade ich mal mit dem mitgelieferten 3phasigen (11 kW) als auch mit einem gekauften einphasigen Kabel (6 Meter lang, 3,7 kW).


    Ich glaube, der Fronti mag keine intelligenten Wallboxen. :D

    Das heißt, Deine Wallbox lädt nicht direkt den Überschuss ins Auto, sondern Du "stellt" je nach Sonnenschein durch das eine oder das andere Ladekabel eine jeweils fixe Leistung ein (beide male 16A, aber 1- oder 3-phasig, sprich 3,7 oder 11kW) und lädst dann durchgängig mit dieser Leistung? Habe ich das richtig verstanden?

    Wenn ja: In diesem Szenario lädt meine auch komplett zuverlässig.

    Der Frontera ist einfach ein seeehr einfacher Geist. (dazu passender, uralter Songtext von EAV: „Schön gebor`n ist scho of deppert gstorb´n“).

    Bzgl. Ladesäule: Was hat denn blockiert - die Säule oder der Frontera? Beim Frontera hilft es ja in der Regel, das Auto aufzuschließen.

    ...und wenn das nicht hilft, hilft lt. Berichten im Forum auch, die Systeme neu zu starten (wie beim PC: "Reboot tut gut!"):

    - Auto absperren

    - mind. 2-3 Minuten warten, bis alles im Cockpit, und auch die SOS-Lampe oben im Dachhimmel, aus sind.

    - Auto aufsperren

    Ich kenne diese Abbruchprobleme, allerdings nur beim PV-Überschussladen, bei dem während des Ladens ja von der Wallbox die Stromstärke immer wieder angepasst, sprich verändert wird.

    Beim Laden mit konstanter Leistung hatte ich während der vielen Ladevorgänge für inzwischen über 10.000 km bisher keinen einzigen Abbruch.


    Beim Stromstärkenwechsel konnte ich den Root Cause inzwischen übrigens zweifelsfrei identifizieren: Immer wenn die Stromstärke um mehr als 4A in einem Schritt gesenkt wird (zB von 12 auf 6A, oder von 16 auf 10 oder 8 oder 6) habe ich diese Abbrüche. Und zwar jedes Mal. Bei Erhöhungen (egal wie heftig), oder Senkungen um bis zu 4A (also zB von 16 auf 12 oder von 10 auf 6), nie. Ist also völlig "berechenbar", hilft mir nur nicht. Überschussladen ist so nicht möglich.