Beiträge von Joe676

    Hab am 9.3.2026 folgendes Schreiben erhalten: "Um die Effizienz des Geschwindigkeitsbegrenzungsanzeigesystems zu verbessern, hat der Hersteller uns gebeten, eine Softwareaktualisierung ihres Fahrzeuges vorzunehmen." -> KVU Softwareversionen aktualisieren, Zeitaufwand bis 2,5 Stunden.

    Am 16.3.2026 kam das Schreiben: "Bei einer begrenzten Anzahl von Fahrzeugen kann es zu einer Beschädigung des Kabelstranges der elektrischen Servolenkung kommen und damit zur Gefahr eines Kurzschlusses. Dies kann zu einem Verlust der Lenkunterstützung und/oder einem Brand in der Fahrerkabine führen." -> KV9 Neue Verlegung des Kabelstranges u. Kappe auf Schraubgewinde, Zeitaufwand 0,5 Stunden.

    KV9 klingt eindeutig sicherheitsrelevant, KVU eher weniger, ist aber laut FOH auch sicherheitsrelevant. KV9 ist erledigt aber mit KVU lass ich mir noch Zeit, hatte bei meinem alten Dacia auch kein Geschwindigkeitsbegrenzungsanzeigesystem, geschweige denn ein effizientes...

    Hab ähnliches Problem, dass der Blinker rechts hinten gelegentlich ausfällt und dieser Fehler auch im Cockpit angezeigt wird.

    Dann ist wieder, ohne jegliches Zutun, tagelang alles okay.

    Der FOH meinte, ich solle das Steuergeräte-Update machen lassen.

    Bei Gelegenheit werde ich das betreffende Blinkerlämpchen tauschen und anschließend die Sache weiter beobachten.

    Meine heutige Erfahrung wegen Rückruf KV9 Kappe auf Kabelstrang Servolenkung war recht einschlägig.

    Hatte mir dafür 1 Stunde reserviert, da laut Schreiben das ganze ohnehin nur eine halbe Stunde dauern soll.

    Gleich zu Beginn entstand eine riesige Verstimmung, da scheinbar der FOH nur beide Rückrufe zusammen, also mit KVU Softwareupdate verrechnen kann. Dafür hätte ich aber mein Auto stehen lassen müssen und zu fuß samt Gepäck nach Hause gehen müssen, da kein Ersatzwagen verfügbar war. Außerdem wurde behauptet, dass KVU ebenfalls sicherheitsrelevant sei, da ohne das Update die Frontalkamera ausfallen könne.

    Schließlich wurde die Kappe vom Werkstättenleiter getauscht, was in weniger als 10 Minuten erledigt war.

    Dann habe ich leider einen Fehler gemacht indem ich fragte, wo die Schlaufe für die Ent-Arretierung des Ladesteckers zu finden sei. Daraufhin war er 45 Minuten verschwunden bis er schließlich an einem PC aufgefunden wurde, wo er vergebens in den Serviceunterlagen nach dieser Schlaufe suchte. Anschließend wurde noch mittels Schraubenzieher als Hebelwerkzeug und kräftigen Ziehen an der Ladesteckerabdeckung danach gesucht, leider wieder vergebens. Seine Erkenntnis daraus: dieses Model besitzt keine solche Schlaufe. Darum würde mich interessieren, hat euer BEV eine solche Schlaufe?

    Ja! Und damit hat Stellantis bei mir neuerdings wirklich wieder einen Stein im Brett! Und wenn ich den Wagen habe, kann ich dann endlich meine depressive Signatur in eine positive Signatur ändern, und mich an einem funktionierenden Frontera erfreuen!

    Das wundert mich jetzt aber schon sehr!

    Da müsste dann ja Stellantis alle Fronteras mit Erstzulassung vor 7/2025 abzüglich eines Nutzungsabschlages zurück nehmen, was einem finanziellem Disaster gleich käme.

    Kleiner Tipp am Rande. Wenn die Batterie laut Cockpit leer mit 0% ist, darf das e-Fahrzeug nur an einer Ladesäule/Wallbox abgestellt werden, da es sich nicht mehr starten (Ready) noch sonstwie bewegen lässt. Es ist dabei unerheblich, ob sich laut BMS immer noch 4 - 5% Energie in der Batterie befinden. Ich hatte heute Glück.

    Tut sie - wenn man halt brav 100 fährt.

    Jedes km/h mehr schlägt wegen dem mit der Geschwindigkeit quadratisch ansteigenden Luftwiderstand halt mächtig ins Kontor.

    Meine Tochter - unser sparsamster Fahrer - hat es letzten Sommer, als sie es wissen wollte was so an Minimalverbrauch geht - mit LKW-Geschwindigkeit auf der Autobahn auf knapp unter 12kWh/100km gebracht. (und jetzt bitte keine Diskussion bzgl. „Verkehrshindernis“, war ein Test).

    Auf einer normalen Autobahn konstant 100 zu fahren stellen aus psychischer Sicht eine erhebliche Herausforderung dar, dazumal man von allen überholt wird und sich mit der Zeit das Gefühlt einstellt, dass man beinahe steht. So ist es mir zumindest an einem Sonntag ohne LKW's auf der italienischen Autobahn ergangen.

    Bei starkem LKW-Verkehr ist ohnehin die LKW-Geschwindigkeit von 85 - 90 km/h die bessere Lösung, da man damit zumindest den PKW-Verkehr nicht behindert.

    Bei dem befahrenen Autobahnabschnitt beträgt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 100, daher konnte ich den 100er guten Gewissens auch halten und wurde trotzdem noch häufig überholt. Wahrscheinlich lügt auch der Tacho etwas und es waren letztlich doch nur so 97km/h.

    Bin heute bei 20°C, ohne Heizung, ohne Klima, ohne nennenswerten Wind, Ziel ist knapp 50 m höher als Start, mit ziemlich konstanten 100km/h auf der Autobahn ca. 50km gefahren und habe als Durchschnittsverbrauch in @Tom ate's modifizierten Carscanner 14,7kWh/100km erhalten.

    Nachdem der Frontera mit seiner hohen Frontpartie nicht besonders stromlinienförmig ist und im Datenblatt ein für mich nicht nachvollziehbarer Verbrauch von 18,2kWh/km angegeben wird, bin ich angenehm überrascht.

    Das lässt hoffen, dass nach den mickrigen, hier berichteten Reichweiten vom Winter, im Sommer eine Autobahnreichweite von 44/14,7 ~ 300km in greifbare Nähe rückt.

    Autsch! Macht sowas nicht! Aus mehrerlei Gründen! Ob damals allein die Lenkradsperre....!

    Aber eben mit einem Automatikgetriebe, bzw. heutzutage noch allerlei andere Dinge....!

    Es geht hier nicht um die letzten hundert Meter sondern um die letzten 1 - 2 Meter. Da dürfte die Lenkradsperre schon mal keine Rolle spielen.

    Vermutlich induziert der noch langsam drehende Motor eine Spannung, übrigens so ähnlich wie beim Abschleppen eines BEV, jedoch noch in Getriebeeinstellung D, die die Motorelektronik irritiert und zu diesen unerwünschten Reaktionen führt.

    Ob dabei wirklich was beschädigt werden kann ist schwer zu sagen, aber nicht auszuschließen. Darum werde ich das Ausrollen lassen ohne Zündung in Zukunft tunlichst vermeiden.

    Interessanterweise schoss die Reichweitenanzeige bis auf 786 km um sich dann auf ca. 152 km einzupendeln während das Cockpitdisplay sich bei ca. 142 km bewegte.

    Die Reichweite ist nichts anderes als der Quotient aus Energieinhalt der Batterie durch den bisherigen Verbrauch.

    Fährt man gleich am Anfang abwärts wird der Verbrauch wegen der Rekuperation negativ, ergo erhält man auch eine negative Reichweite.

    Im Flachen nimmt der negative Verbrauch jedoch rasch ab, geht irgenwann gegen Null um dann wieder langsam anzusteigen.

    Die negative Reichweite wird dabei vom Betrag her immer größer, wird positiv und sinkt mit zunehmender Fahrtstrecke schließlich auf realitätsnähere Werte ab.

    Wenn die weitere Fahrtstrecke weitgehend flach verläuft kann durch neu starten/verbinden von Carscanner der Anfangsenergiegewinn aufgrund des Gefälles eliminiert und die Reichweitenprognose verbessert werden.

    Tom ate: Gibt es denn eine Möglichkeit zumindest statt der negativen Reichweiten am Anfang "n/a" anzuzeigen? Das könnte so manche Verwirrung vermeiden.