Danke! Wackeldackel , für Deine Erläuterung!
Übrigens: Falls Du nochmals beschreiben wollen würdest, auf was Du eigentlich hinaus wolltest - ich würde mich freuen!
Weil vom miteinander diskutieren - selbstverständlich, und wie von Dir auch angemahnt (auch wenn ich den konkreten Fall nicht mitbekommen habe, ihn daher auch nicht kommentieren kann) in aller Höflichkeit, eigentlich mehr noch, in aller Freundlichkeit sowie gegenseitiger Wertschätzung - werden wir alle klüger, und Spaß macht es obendrein!
Ich bin gespannt, und freu mich darauf, Deinen Denkansatz zu hören, nachzuvollziehen und ihn mit zu bedenken!
Ich wollte eigentlich nur die Frage für mich vom Gefühl her greifbar machen, wie kann es sein, dass Verbrenner und reine Hybrider prozentual zusammengerechnet wesentlich weniger Probleme machen als Hybrider.
Als Grundlage hatte ich Annahmen gemacht, die natürlich falsch sind, die mir aber den Einstieg in das Thema zunächst einmal erleichtern sollten.
1.)
Ich habe vorausgesetzt, dass die gleichen Motoren vom Verbrenner in Hybridern verbaut sind. Dann habe ich angenommen, dass die gleichen Batterien von den Elektrofahrzeugen ebenfalls im Hybrider eingebaut sind. Ich weiß, bevor einer schreit - das ist falsch. Ich habe das erstmal für mich festgelegt, weil ich theoretisch (bitte nicht mit dem Kopf schütteln) davon ausgehe, dass alle Motoren und alle Batterien auf dem selben Stand der Technik sind, also alle gleich gut oder auch gleich schlecht sind.
2.)
Ich habe weiterhin festgelegt, dass das Batterie- und Motorrisiko hinsichtlich Defekte/Brandgefahr exakt dasselbe ist (ja, ich weiß --> falsch).
3.)
Zusätzlich habe ich angenommen, dass alle drei Fahrzeugvarianten mit den gleichen Stückzahlen gefertigt wurden, also die Grundgesamtheiten gleich sind (jeweils 1000 Stück) Auch habe ich die unterschiedlich Gruppen unter den Tisch fallen lassen.
Also:
Die Benziner haben die Verbrenner-Motoren, die Elektros die Batterien, die Hybriden beides, die Motoren und die Batterien.
Die Gefahr, dass ein Verbrenner brennt liegt bei 1,53%.
Die Gefahr, dass ein Elektro brennt liegt bei 0,025%.
Die Gefahr, dass ein Hybrid brennt liegt bei 3,475%.
Unter meinen Annahmen (1-3) darf man die Prozente addieren. 1,53% plus 0,025% sind 1,555%. Aber, die Hybrider brennen mehr als doppelt so oft, dürften aber nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 1,555% brennen. Diese Erkenntnis steht nun als Frage im Raum - ist das wirklich so?
Was muss nun berücksichtigt werden, um sich der Realität anzunähern. Und das ist enorm viel.
Ich gebe nur einige Schlagworte, natürlich unvollständig, und jede Frage kann ein eigenes großes Unterthema werden (u.U. Fehleranalyse usw.).
a.)
Wie viele Stückzahlen wurden bei der Berechnung der Prozentzahlen produziert?
b.)
Verbrenner: Was war der Auslöser bei Bränden von Verbrennern, welche Bauteile, Montagefehler, welche Motoren (Zylinder/PS), gingen den Bränden Unfälle voraus, Handlingfehler vom Fahrer usw.?
c.)
Bei E-Fahrzeugen: Warum hat die Batterie gebrannt, Beschädigung von außen, Fertigungsfehler innen in der Batterie (Kurzschlüsse), Designfehler, Materialfehler, Ladefehler, Unfälle, und und und.
d.)
Bei Hybriden:
Wie wurden die Brände von Hybriden klassifiziert, brannte zuerst der Motor, oder zuerst die Batterie, oder nur die Batterie oder Motor. Welche Wechselwirkungen bestanden zwischen Motor und Batterie plus die ergänzenden Fragen unter b.) und c.).
Meine Einschätzung der Prozentzahlen hinsichtlich Autobrände: Keine Ahnung, ich weiß es nicht 
Und warum jetzt das Ganze - weiß ich auch nicht 