Bei meinem Heizungsgebrauch (Lüftung 3 Segmente, Klimaanlage auf 24 Grad) im Winter sind 180 KM Reichweite immer drin. Vielleicht meinte KaMa ja, dass Hin- und Rückfahrt nur mit Zwischenladen am Ziel funktionierte. Das könnte ich nachvollziehen.
Höhere Reichweite im Winter wäre mit einer teuren Wärmepumpenheizung möglich; die im Frontera vorhandene Heizung ist aber aus Kostengründen eine herkömmliche mit Heizdrähten, die viel Strom säuft.
Und bzgl. Ladeleistung: Das Wechselstromladen mit 11 KW funktioniert bei mir im Sommer und Winter gleich. Am Schnelllader bin ich allerdings auch enttäuscht, denn während ich im Sommer auf bis zu 60 KW Ladeleistung kam, steigt es im Winter kaum über 20 KW. Den Frust über die geringe Ladeleistung kann ich also in gewissem Sinne nachvollziehen.
Allerdings ist das nicht auf Opel beschränkt. Ein deutlich teurerer Hyundai Kona, der im Sommer mit 75 KW lädt, schafft im Winter ohne Vorkonditionierung auch nur 25 KW. Die Leistungsdrittelung im Winter ist also üblich. Abhilfe schafft hier nur eine Vorkonditionierung der Batterie. Die hat der Frontera aus Kostengründen nicht. Das ist aber überall nachzulesen gewesen und in allen Tests besprochen worden; da konnte man sich vor dem Kauf drüber informieren. Ich habe das bewusst in Kauf genommen, weil ich kein Vielfahrer bin und in der Regel großzügige Ladepausen einlegen kann. Für Vielfahrer ist der E-Frontera nämlich das falsche Auto; allein schon wegen der 12000 KM-Wartungsintervalle.
Dafür war er halt zu meinem Kaufzeitpunkt preiswerter als die anderen Modelle.